134 falsche Notrufe – in 24 Stunden


Mönchengladbach (ots/rd.de) – 134-mal klingelte in der Leitstelle der Polizei zwischen Montag- und Dienstagnachmittag der Notruf 110 – angewählt immer wieder ausschließlich von der selben Handynummer. Als Urheber des zweifelhaften Spaßes überführten die Beamten einen kleinen Jungen.

Da die ständigen Anrufe auf Dauer die Erreichbarkeit des Notrufes gefährdeten, leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen Missbrauch des Notrufes ein und nahmen in der Folge die Ermittlungen zur Feststellung des Anschlussinhabers auf. Der führte über die Mutter zu einem Elfjährigen aus Rheydt, der immer wieder die 110 gewählt hatte und ohne etwas zu sagen wieder auflegte.

Die Beamten der Leitstelle klagen immer wieder über mit Telefonen spielende Kinder. Kommentar der Polizei: „Es ist sicherlich sehr wünschenswert, wenn Kinder sehr früh mit dem Notruf 110 vertraut gemacht werden – ihnen muss jedoch auch die Ernsthaftigkeit dieser lebensrettenden Einrichtung ins Bewusstsein gerufen werden.“

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