13 Verletzte nach Zugunfall


Kellmünz (pol) – In Kellmünz (Kreis Neu-Ulm) ist am Mittwochmorgen (17.07.2013) gegen 7.00 Uhr ein Zug entgleist. 13 Personen erlitten teils schwere Verletzungen. Die Regionalbahn war zuvor mit einem Pkw zusammengestoßen.

Die 46-jährige Pkw-Fahrerin wurde schwer verletzt in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, konnte aber von der Feuerwehr befreit werden. Sie wollte einen unbeschrankten Bahnübergang überqueren. Der Zug sprang durch den Aufprall aus den Gleisen, rutschte über 100 Meter weit und kippte in einen Vorgarten.

Zwei Personen wurden bei dem Unfall aus dem Zug geschleudert, beide erlitten schwere Verletzungen. Zehn weitere Passagiere der mit 50 Personen besetzten Regionalbahn erlitten leichte Verletzungen. Die unverletzten Fahrgäste wurden am Kellmünzer Feuerwehrhaus betreut.

Zur Stunde (11:00 Uhr) sind 40 Einsatzfahrzeuge von Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und Bundespolizei im Einsatz. Außerdem sind laut Polizei vier Hubschrauber vor Ort, darunter zwei Rettungshubschrauber. Der Schaden beträgt rund 2,5 Millionen Euro, wie die Polizei bekannt gibt. Die Bahnstrecke Ulm-Memmingen ist auf nicht absehbare Zeit gesperrt.

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