1.200 Liter Salpetersäure ausgelaufen


Malsch/Karlsruhe (DRK) – Die Information, dass in einer Malscher Spedition zirka 1.200 Liter Salpetersäure ausgelaufen seien, ging am Donnerstag um 13.30 in der Rettungsleitstelle Karlsruhe ein. In der Folge kam es zu einem Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst.

Wie das DRK mitteilte, habe ein Gabelstaplerfahrer einen mit Salpetersäure befüllten Tank beschädigt. Die Flüssigkeit habe sich daraufhin auf einer fast 200 Quadratmeter großen Hallenfläche verteilt. 

Zwei Personen wurden vor Ort durch den DRK-Rettungsdienst und Notarzt ambulant versorgt. Der DRK-Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, acht hauptamtlichen Rettungsassistenten – davon ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst -, einem Leitenden Notarzt und einem Rettungswagen aus dem Rettungsdienstbereich MIttelbaden im Einsatz. 

Reine Salpetersäure ist farblos und hat einen scharf stechenden Geruch. Sie wird unter anderem zur Herstellung von Düngemitteln, Farbstoffen und Sprengstoffen verwendet. Die konzentrierte Säure wirkt auf Haut, Augen und Schleimhäute stark ätzend. Das Einatmen der Dämpfe kann zu Reizungen der Atemwege und Schleimhäute führen. 

Die Feuerwehr-Einsatzkräfte wurden von neun ehrenamtlichen Helfern des DRK-Ortsverein Malsch (Notfallhilfe, Soziale Dienste) verpflegt. Gleichzeitig wurde der DRK-Einsatz von sechs ehrenamtlichen Kräften der Bereitschaft Albsiedlung in einem eigenen Einsatzleitwagen koordiniert. Des weiteren waren zwei ehrenamtliche Helfer der DRK-Bereitschaft Oberreut vor Ort.

Insgesamt war das Deutsche Rote Kreuz mit 25 Helfern im Einsatz.

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