10-Jährige hilft verunglücktem Elektro-Rollstuhlfahrer


Eine Spielkonsole als Anerkennung: Laetitia hat alles richtig gemacht.

Eine Spielkonsole als Anerkennung: Laetitia hat alles richtig gemacht.

München (pol) – Die zehnjährige Laetitia N. fand einen verletzten Elektro-Rollstuhlfahrer, verständigte die Rettungskräfte und kümmerte sich um den Mann, bis Hilfe eintraf. Das Münchner Sicherheitsforum belohnte das vorbildliche Verhalten der Schülerin mit einer Spielkonsole.

Am Samstag, 23.04.2011, gegen 16.30 Uhr, fuhr ein 62-Jähriger Mann aus Freising mit seinem Elektrorollstuhl auf einem Fuß- und Radweg in den Isarauen bei Ismaning. Auf dem Weg zum S-Bahnhof Ismaning nutzte er einen recht steilen Schotterweg, auf dem sein Rollstuhl zunächst ins Rutschen kam und anschließend umkippte. Mitsamt dem Rollstuhl stürzte er eine bewaldete Böschung mehrere Meter hinab und blieb schließlich schwer verletzt liegen.

Die zufällig mit ihrem Hund an der Unglücksstelle vorbeikommende zehnjährige Schülerin Laetitia N. fand den Verletzten, verständigte mit einem Mobiltelefon sofort die Rettungskräfte, lotste diese an die Unglücksstelle und kümmerte sich dazwischen vorbildlich um den Verletzten, der zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Ihrer Aufmerksamkeit und ihrem beherzten Handeln ist es zu verdanken, dass der gestürzte Rollstuhlfahrer aufgefunden und ärztlich versorgt werden konnte. Darüber hinaus kümmerte sie sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte in vorbildlicher Art und Weise um den Verletzten.

Im Rahmen der Presserunde am Donnerstag, 28.04.2011, wurde Laetitia von Polizeivizepräsident Robert Kopp, im Auftrag des Münchner Sicherheitsforums, als Anerkennung eine Spielkonsole übergeben.

Das Münchner Sicherheitsforum organisiert und unterstützt Jahr für Jahr verschiedene Kriminal- und Verkehrspräventionsprojekte und setzt sich dabei insbesondere auch für die älteren Münchner Bürger sowie für die Jugendlichen in Stadt und Landkreis München ein.

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