10 Jahre, 1000 Einsätze und 10.000 Kilometer


Philippsburg. (DRK/thm) – Die DRK-Notfallhilfe Philippsburg zieht eine positive Bilanz nach 10 Jahren im Einsatz für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger.

Bereits am 23. August wurde die DRK-Notfallhilfe Philippsburg nach Huttenheim zu ihren 1000. Einsatz gerufen und auch hier zeigte sich wieder einmal, dass im Notfall die Erste Hilfe, die wichtigste Hilfe sein kann.

Ein etwa 60 Jahre alter Mann erlitt beim Mittagessen, aus ungeklärten Gründen, eine Verlegung der Atemwege und drohte zu ersticken. Beim Eintreffen des Rettungsdienstes und der DRK-Notfallhilfe Philippsburg wurde der Mann von zwei Passanten versorgt. Nahtlos wurde die Hilfeleistung an den Rettungsdienst und die Helfer der DRK-Gemeinschaft Philippsburg übergeben. Beim Eintreffen des Notarztes war der Mann schon wieder fast bei Bewusstsein und wurde in eine umliegende Klinik gebracht. Alexander Weiss vom Rettungsdienst sagte nach dem Einsatz: “Ohne die Maßnahmen der Ersthelfer wäre der Patient vermutlich erstickt“.

Vor nunmehr 10 Jahren wurde die Notfallhilfe in Philippsburg, als eine der ersten im Kreis Karlsruhe, ins Leben gerufen. Ziel war es bei Notfällen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken und dem Patienten die bestmögliche Genesungschance zu geben.

Blickt man nun auf die vergangenen 10 Jahre und damit auf 1000 Einsätze kann man eine positive Bilanz ziehen. In den Anfangsjahren wurde die DRK-Notfallhilfe Philippsburg eher selten und nur in Ausnahmefällen alarmiert. So beispielsweise im ersten Jahr nicht einmal zu 20 Einsätzen. Heute ist die Notfallhilfe, in großen Teilen des Landkreises, ein fester Bestandteil der Notfallversorgung. Die ehrenamtlichen Lebensretter in Philippsburg werden zu etwa 150 Einsätzen pro Jahr gerufen. Positiv sind diese Zahlen, da die DRK-Notfallhilfe Philippsburg mit jeder Alarmierung hilft, den Mitmenschen mehr Sicherheit zu geben und ebenso das Leben und die Gesundheit der Mitmenschen zu bewahren. Zeitgleich mit diesem Einsatz fuhr das 2005 in Dienst gestellte Fahrzeug der Notfallhilfe seinen zehntausendsten Kilometer.

Wie die Zukunft der Notfallhilfen aussieht, lässt sich nur schwer sagen. Jedoch sind die ehrenamtlichen Retter der DRK-Notfallhilfe Philippsburg im Moment aus dem Rettungswesen nicht mehr wegzudenken. Die technische Ausstattung wird immer weiter verfeinert und die Ausbildung der Helfer wird ebenfalls immer höher qualifiziert. So war die Einführung der automatischen Defibrilatoren ein Meilenstein für die Notfallhilfe. Endlich durfte von ehrenamtlichen Rettern ein lebensrettender Stromstoß bei Reanimationen abgegeben werden. Viele Patienten verdanken dieser Neuerung bis heute ihr leben.

Die Helferinnen und Helfer können mit recht stolz auf ihre Leistungen sein. Sie konnten in vielen Fällen helfen, die Patienten früher zu versorgen und dadurch oft dazu beitragen schlimmere Folgen abzuwehren.

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