10. DRK-Symposium: Rettungsdienst 2020


Hohenroda (DRK) – Unter dem Motto „Völlig verändert!? Rettungsdienst 2020“ diskutieren am 11. und 12. November über 500 Teilnehmer und Referenten in Hohenroda über die Zukunft des Rettungsdienstes.

Gemeinsam mit Vertretern der Krankenkassen, der Gewerkschaft Verdi und anderen im Rettungsdienst Tätigen wird aus verschiedenen Blickwinkeln der Rettungsdienst von Morgen betrachtet. Die Themen reichen von Personalmangel im Rettungsdienst über die höheren Versorgungsstandards trotz leerer Kassen über den Anforderungen der Europäischen Union an den Rettungsdienst bis hin zur Novellierung des hessischen Rettungsdienstgesetzes. Ziel der Veranstaltung ist es, die Entwicklungen im Rettungsdienst so voranzutreiben, dass der Rettungsdienst von Morgen zukunfts- und wettbewerbsfähig bleibt.

Über den Rettungsdienst von Morgen zu sprechen, hält Staatssekretärin Petra Müller-Klepper schon heute für höchst wichtig. Der demographische Wandel wird dazu führen, dass unsere Gesellschaft immer älter und daher auch pflegebedürftiger wird. Heute schon müssen Anpassungsprozesse vorbereitet werden, um sich im Rettungsdienst systematisch auf die Zukunft vorzubereiten. „Der Rettungsdienst in Hessen hat hohe  Qualitätsstandards und ich bin mir sicher, dass wir auch in zehn Jahren so sein. Trotz der verbesserten Technik, wird aber auch in Zukunft der  Dienst „vom Menschen am Menschen“ im Mittelpunkt der Hilfeleistung stehen“, sagt Müller-Klepper. Um an dem hochwertigen Rettungsdienst  festzuhalten, brauche die Politik das DRK, um mit der Organisation als tragender Pfeiler die Herausforderungen der Zukunft rechtzeitig zu erkennen, anzunehmen und zu einer Weiterentwicklung voranzutreiben.

Die Staatssekretärin bedankte sich beim DRK für die Erfahrung und Unterstützung, die der Verband auch in die Novellierung des hessischen Rettungsdienstgesetzes eingebracht hat. Sie schätze das DRK als leistungsfähiger und vertrauenswürdiger Partner, der hochqualifizierten Rettungsdienst leiste. „Und das sind beste Voraussetzungen für eine gute Zukunft“, schließt Müller-Klepper.

Schirmherr der Veranstaltung ist Sozialminister Stefan Grüttner.

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