„Retten macht Schule“ startet in Berlin


Winnenden (openPR) – Mit der Initiative „Retten macht Schule“ möchte die Björn Steiger Stiftung (BSS) alle Siebtklässler in Deutschland zu Lebensrettern ausbilden. Die Finanzierung für das Pilotprojekt in Berlin steht.

Am 12. November 2009 haben alle 30.000 Siebtklässler in den 316 Schulen der Hauptstadt die Chance, Erste-Hilfe zu erlernen. Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung in Berlin unterstützt „Retten macht Schule“ und empfiehlt die Teilnahme aller Schulen.

Mit der BSS-Initiative „Retten macht Schule“ sollen bereits 12-jährige Schüler lernen, wie sie Menschen mit der klassischen Herz-Lungen-Massage wiederbeleben können – körperlich sind Kinder in diesem Alter dazu in der Lage und gehen zudem meist unbefangen mit dem Thema um. In allen deutschen Schulen soll jedes Jahr im November ein „Erste-Hilfe-Tag“ durchgeführt werden, an dem jeweils Siebtklässler in einer Unterrichtseinheit ausgebildet werden.

Schon seit zwei Jahren laufen die Vorbereitungen, denn „Retten macht Schule“ finanziert sich allein über Spenden und Sponsoren. Zahlreiche prominente Paten setzen sich seitdem unterstützend ein und helfen, Gelder für die Anschaffung der Übungspuppen und die Produktion der Schulungsunterlagen zu sammeln.

Jetzt ist es geschafft, die Finanzierung für den 1. Erste-Hilfe-Tag – in diesem Jahr pilotweise in Berlin – ist gesichert. „Wir freuen uns darauf in der Hauptstadt zu starten“, so Stiftungsvorstand Pierre-Enric Steiger. „Wenn der Tag mit der erhofften Resonanz läuft, steht einer bundesweiten Einführung des Erste-Hilfe-Tages 2010 an allen deutschen Schulen nichts mehr im Weg. Das ist unser Ziel.“

Weitere Informationen unter www.retten-macht-schule.de.

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