„Radioaktiver Erdbeersaft“ verursachte Großeinsatz


Waldmohr (pol) – Ein verdächtiges Fläschchen in der Waldmohrer Rothenfeldschule (Landkreis Kusel, Rheinland-Pfalz) löste am Donnerstagmorgen einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst aus.

Kurz nach Schulbeginn informierte die Schulleitung die Polizeiwache in Schönenberg-Kübelberg über den Fund der Flasche. Auf dem Etikett war das Symbol für Radioaktivität aufgemalt, handschriftlich geschrieben stand laut Polizei zu lesen: „Todesspray“ und „radioaktiv“. Seitlich soll noch der Hinweis gestanden haben: enthält angereichertes Uran, Erdbeersaft.

Die Einsatzkräfte mussten vorsichtshalber zunächst von einer ernsthaften Situation ausgehen. Die Schule wurde daher evakuiert; rund 500 Schüler verließen das Gebäude. Das Schulgelände sperrte man weiträumig ab.

Der Gefahrstoffzug der Feuerwehr im Landkreis Kusel, ABC-Spezialisten der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern und ein Kernphysiker der Radioaktivitätsmessstelle aus Homburg (Saarland) wurden zur Analyse hinzugezogen.

Weil durch die Untersuchungen der Fachleute vor Ort keine Werte nachgewiesen werden konnten, die auf eine atomare, biologische oder chemische Kontaminierung hindeuteten, wurde um 10:30 Uhr Entwarnung geben.

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