Weniger Einsätze für DRF Luftrettung – mehr für ADAC


DRF Luftrettung und ADAC Luftrettung präsentieren Halbjahresbilanz. Foto: DRF LuftrettungBremen (rd.de) –Die DRF Luftrettung und die ADAC Luftrettung haben am Mittwoch (24.07.2013) ihre Halbjahresbilanzen bekannt gegeben. Die DRF-Retter verzeichneten einen Einsatzrückgang – die Luftretter des ADAC waren hingegen häufiger im Einsatz.

Genau 17.258-Mal hoben die Hubschrauber der DRF Luftrettung zu Einsätzen ab. „Eine schnelle notärztliche Versorgung rettet Leben, ob bei einem Unfall oder bei einem Herzinfarkt“, erklärt Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung. Außerdem müssten Patienten immer häufiger über weite Strecken transportiert werden, so Lutz. Hubschrauber böten hier einen deutlichen Zeitvorteil.

Ein Beispiel für einen solchen Einsatz gab es Ende Juni: Ein Kind war von einem Pkw erfasst worden. Es erlitt ein Thoraxtrauma und ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Die Luftretter versorgten den jungen Patienten und stabilisierten ihn für den Transport von Sonneberg ins über 100 Kilometer entfernte Klinikum Jena.

Im Vorjahreszeitraum kam die DRF Luftrettung auf 18.139 Einsätze. In diesem Jahr feiert die Organisation ihr 40-jähriges Bestehen. Ein umfangreicher Bericht zum Thema findet sich in der Juli/August-Ausgabe 2013 des RETTUNGS-MAGAZINS.

Über 25.000 Alarmierungen für ADAC Luftrettung

Rund 25.500 Einsätze flogen die Einsatzkräfte der ADAC Luftrettung in der ersten Jahreshälfte. Das sind fast 400 Alarmierungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Spitzenreiter ist dabei der Berliner Rettungshubschrauber „Christoph 31“. Insgesamt 1.339 Mal hob die Maschine zu Einsätzen rund um die Hauptstadt ab.

Die meisten Einsätze für die Luftrettung waren dabei laut ADAC internistische und neurologische Notfälle. Danach folgten Unfälle während der Arbeit, in der Schule und Freizeit sowie Verkehrsunfälle.
(Foto: DRF Luftrettung)

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