Warnung vor mangelhaften Einsatzstiefeln


Berlin (dguv) – Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen warnen Feuerwehren sowie Hilfsorganisationen davor, bestimmte mangelhafte Feuerwehrstiefel der Firma Hanrath Schuh-GmbH bei Einsätzen zu verwenden. Eine entsprechende Meldung hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) auf ihrer Homepage veröffentlicht.

Betroffen seien nach Informationen der DGUV folgende Produkte und Produktionszeiträume:

* 12.01.2007 – 21.03.2007 für die Feuerwehrstiefel des Typs: Profi Plus, Profi, Ultra, Spark und 865U
* 26.04.2007 – 24.07.2007 Typ: Profi Plus,
* 26.04.2007 – 01.08.2007 Typ: Profi,
* 26.04.2007 – 02.08.2007 Typ: Spark und
* 27.04.2007 – 28.08.2007 Typ: Ultra

Diese Produkte entsprächen nicht den grundlegenden Anforderungen für den Schutz von Sicherheit und Gesundheit. Das hätten Untersuchungen mehrerer Prüfstellen für Produktsicherheit ergeben. Danach erfüllten die genannten Feuerwehrstiefel zum Beispiel die Mindestanforderungen an Rutschhemmung, Durchtrittsicherheit der Sohlen und Beflammbarkeit nicht. Eine Gefährdung der Sicherheit und Gesundheit des Trägers sei daher im Einsatz nicht auszuschließen.

Die Bezirksregierung Köln hatte der Hanrath Schuh-GmbH zunächst das Inverkehrbringen der genannten Stiefel untersagt. In einer zweiten Untersagungsverfügung wurde darüber hinaus mit Wirkung vom 14. August 2008 auch das Inverkehrbringen der Stiefel des Typs Profi Plus, Profi, Spark und Ultra generell untersagt. Das Verwaltungsgericht Aachen (Az. 3 L 383/08) hat diese Untersagungsverfügung inzwischen bestätigt.

Für andere Modelle, die die Firma Hanrath anbietet, bestehen diese Bedenken nach Kenntnis der Redaktion nicht.

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