Versichert bei Hilfeleistung im Katastrophengebiet


Berlin (DGUV) – In etlichen Landkreisen Deutschlands herrscht Katastrophenalarm. Ansonsten beschauliche Flüsse steigen über die Ufer und überspülen ganze Ortschaften. Überall sind deshalb freiwillige und hauptamtliche Helfer unterwegs, um Dämme zu bauen und Menschen aus ihren überfluteten Häusern zu retten. Alle Helfer stehen hierbei unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Der Versicherungsschutz gilt nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) für alle Personen, die im Interesse der Allgemeinheit tätig sind. Das betrifft:

  • hauptamtlich Beschäftigte wie Rettungsfachkräfte, Polizisten oder Ärzte
  • ehrenamtlich Tätige wie zum Beispiel Mitglieder einer freiwilligen Feuerwehren oder Helfer einer Hilfsorganisation
  • Menschen, die ehrenamtlich tätig sind im Dienst von Bund, Ländern, Gemeinden und anderen öffentlich-rechtlichen Institutionen
  • alle Personen, die bei Unglücksfällen, gemeiner Gefahr oder Not Hilfe leisten oder einen anderen aus erheblicher Gefahr für seine Gesundheit retten. Dazu zählt auch der Einsatz bei Naturkatastrophen.

Erleidet ein Helfer bei ihrem Einsatz einen Unfall, sei die Unfallkasse des Bundeslandes, in dem der Einsatz stattfindet, für die weitere Heilbehandlung und etwaige Folgekosten zuständig, so die DGUV. Die Betroffenen sollten deshalb nach dem Unfall baldmöglichst einen D-Arzt aufsuchen.

Hier geht’s zur Adressensuche.

(Foto: DLRG)

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