Trotz Aschewolke: Rega fliegt verletzte Kinder in die USA


Foto: RegaZürich (Rega) – Am Montagvormittag ist ein Ambulanzjet der Schweizer Rettungsflugwacht Rega vom italienischen Brindisi aus in Richtung Bergen (Norwegen) gestartet. Von dort aus flog die Einsatzcrew zwei schwer verletzte Kinder nach Boston (USA).

Der Ambulanzjet, der wegen der Vulkanaschewolke bereits am Samstagabend nach Brindisi (Italien) verlegt worden war, startete am Montagmorgen von dort aus zum ersten Einsatz.

Eine Familie, darunter zwei Kinder im Alter von vier und sechs Jahren, waren zuvor bei einer Gasexplosion in der norwegischen Hafenstadt Bergen lebensgefährlich verletzt worden. Die Kinder erlitten beim Unglück schwerste Verbrennungen am ganzen Körper. Die Rega hatte den Auftrag erhalten, die Kinder in eine Spezialklinik nach Boston zu fliegen.

Doch um nach Bergen zu gelangen, musste der Ambulanzjet die Aschewolke über Europa um- und überfliegen. Es gelang, ohne dass Probleme bekannt geworden wären. Der Ambulanzjet nahm am Mittag in Bergen die beiden Patienten an Bord und startete Richtung USA.

Hätte die Rega nicht bereits am vergangenen Freitag reagiert und zwei ihrer insgesamt drei Ambulanzjets von Zürich nach Südeuropa verlegt, wäre dieser dringende Einsatz nicht möglich gewesen.

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