THW übt Hochwasserschutz


Mit dem „Mobilen Hochwasserpegel“ hat die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) ein neues Gerät entwickelt, das es im Einsatz ermöglicht, schnell und flexibel auf den Verlauf von Hochwasser zu reagieren. Während das THW auf der Fachmesse „RETTmobil“ diese technische Neuheit vorstellt, läuft eine EU-Hochwasserübung in Tschechien.

Auf dem Rettmobil-Messestand stellt das THW den „Mobilen Hochwasserpegel“ für die Überwachung von fließenden und stehenden Gewässern vor. Mit dieser technischen Eigenentwicklung haben ehrenamtliche THW-Experten ein Messgerät geschaffen, das den besonderen Anforderungen bei Hochwassereinsätzen im Katastrophenschutz gewachsen ist. Die Funktionsweise des Hochwasserpegels wird in einem Wasserbecken am THW-Stand vorgeführt. Ein Besuch von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble in Fulda wird am Samstag den 17. Mai, erwartet.

In Tschechien beginnt morgen, am 16.Mai 2008, die mit EU-Mitteln finanzierte Übung „ALBIS 2008“ in Litomerice auf einem ehemaligen Militärgelände direkt an der Elbe. Hier übt der THW-Länderverband Sachsen, Thürigen zusammen mit dem tschechischen Feuerwehr-Rettungskorps (HZS). Ziel der Übung ist die Verbessrung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. EU-Mechanismen werden eingeübt, um Erkenntnisse über die Zusammanarbeit während eines Ernstfalls in europäischer Dimension zu sammeln. Geübt wird in einem Szenario zur Hochwasser-Bekämpfung. Hierzu gehören Pumparbeiten und Sandsackverbau, die Personen-Bergung aus zerstörten Gebäuden mit Hilfe von Rettungshunden und Ortungsgeräten, Evakuierungen über Land, Wasser und Luftweg sowie der Bau einer mobilen Brücke.

Mehr Informationen zum Projekt „Mobiler Hochwasserpegel“ findet man auf der Projektwebseite www.projekt-pegel.de. Bilder und Informationen zur deutsch-tschechischen Hochwasserübung ALBIS 2008 gibt es unter: www.albis2008.eu

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