Schwere Rauchvergiftungen besser behandeln


Wie hoch ist die Zyanwasserstoffkonzentration bei einer manifesten Rachgasvergiftung?Göttingen (GIZ-Nord) – Das Giftinformationszentrum Nord in Göttingen bittet im Rahmen einer Studie über schwere Rauchgasintoxikationen, bundesweit um Mithilfe der Notärzte.

Mit der präklinischen Behandlung von schweren Rauchvergiftungen befasst sich eine Pilotstudie des Giftinformationszentrum-Nord der Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein (GIZ-Nord), bei der alle deutschen Rettungsdienste zur Teilnahme aufgerufen sind.

Es wird gebeten, bei Patienten mit schwerer Rauchvergiftung (d.h. zumindest einer manifesten Bewusstseinsstörung) frühzeitig nach Anlage des venösen Zugangs am Einsatzort eine übliche Menge Laborblut zu asservieren (ca. 5mL Heparin- bzw. EDTA-Blut oder mittels Einmalspritze) und nach dem Einsatz umgehend telefonisch das GIZ-Nord in Göttingen zu verständigen (24h-Rufnummer: 0 55 1 / 383 180 oder / 19 240).

Im Fokus der Untersuchung steht die Frage, ob und in welchem Maße diese Patienten an einer therapiepflichtigen Intoxikation mit Zyanwasserstoff („Blausäure“) leiden.

Das Pilotprojekt läuft zunächst bis zum 30.04.2009, die Fortsetzung ist geplant.
Nähere Informationen zur Studie: www.giz-nord.de
Kontakt unter: rauchvergiftung@giz-nord.de

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