Rettungshund „Hitch“ auf Weltrekord-Jagd


Starnberg (rhs-sta) – Am heutigen Mittwochabend (17. Oktober 2012) wird Rettungshund „Hitch“ seinen großen Auftritt haben. Ab 20.15 Uhr kann der dreieinhalbjährige Bloodhound auf RTL II dabei beobachtet werden, wie er einen Weltrekordversuch startet. Ort der Veranstaltung ist der Europapark Rust.

„Hitch“ und seine Hundeführerin Alexandra Grunow gehören dem Verein „Mantrailer und Rettungshunde Starnberg“ an. Normalerweise sucht das Duo vermisste Menschen. Für die Fernsehsendung „Guinness World Records – Wir holen den Rekord nach Deutschland“ versuchen sie, anhand eines verbrannten Taschentuchs eine Person unter Tausenden ausfindig zu machen. Für den erfahrenen Personenspürhund keine leichte Aufgabe.

„Normalerweise gehen die beiden ehrenamtlich auf die Suche nach vermissten Personen im gesamten oberbayerischen Raum“, erläutert Zugführer Jürgen Römmler. Dabei nimmt der Bloodhound die Spur einer vermissten Person anhand von einem Geruchsartikel wie zum Beispiel getragener Wäsche oder einer Haarbürste auf. Er ist in der Lage, diese teilweise über mehrere Kilometer zu verfolgen.

Aktuell hat der Verein aus Starnberg acht ausgebildete Personenspürhunde – so genannte Mantrailer – für diese Art der Suche in seinen Reihen. „Die Ausbildung ist sehr aufwändig und dauert bis zur Prüfung zwei bis drei Jahre“, so Römmler. Hinzu kommen fünf geprüfte Flächenhunde.

Der Verein, der 2004 gegründet wurde, verzeichnet etwa 80 Alarmierungen pro Jahr und kann über 81 Erfolge in den letzten sechs Jahren vorweisen. Alarmiert wird die Rettungshundestaffel von der Polizei.

(Foto: Jürgen Römmler)

6 Responses to “Rettungshund „Hitch“ auf Weltrekord-Jagd”

  1. Ines on Oktober 17th, 2012 12:04

    Ich bin begeistert! Die Leistung des Hund-Mensch Teams ist grandios….

    Alexandra Grunow und Rovena Langkau sind grosse Vorbilder unsererseits!!!

    Viel Glück

  2. Martina on Oktober 18th, 2012 15:00

    Ich bin weniger begeistert und hinterfrage das Ganze mal. Mich hätten die Vorbereitungen sehr interessiert, ob der Hund die Versteckperson kannte oder ob es eine ganz fremde Person war. Auch bleibt bei mir die Frage offen warum Frau Grunow die lange Leine nicht nutzt?! Meines Wissens streiten sich die Geister um die Länge der Leine beim Trailen. Die einen schwören auf 7,5 m die anderen sagen nicht unter 10 m. Bei Führung mit kurzer Leine (2-3 m) kann es passieren das der Hund in die richtige Richtung gedrückt wird. Hier wäre dann auch die Frage ob Frau Grunow den Trailverlauf kannte?

    Viele Grüße
    Martina

  3. Jürgen on Oktober 18th, 2012 22:01

    Hallo Martina
    Wenn du den Bericht gesehen hättest dann wären alle deine Fragen beantwortet.
    Nu mal so zur Info das ganze ist notariell überwacht und einen Eintrag in Guiness Buch bekommt man nicht mal eben so.
    Übrigens Alexandra trailt seit knapp zehn Jahren und ist auch im Einsatz sehr erfolgreich also sie weiß was sie tut……….vielleicht etwas neidisch??

  4. Jürgen on Oktober 18th, 2012 22:02

    Übrigens auf youtube kannst du es dir nochmal ansehen………einfach Hitch Weltrekord eingeben

  5. doggi on Oktober 19th, 2012 13:39

    Glückwunsch an das Team, eine tolle Leistung. Aus eigener Erfahrung weiss ich wie viel Arbeit in dem Erfolg steckt. Aber es ist immer wieder schön so etwas zu lesen und motiviert dann auch wieder für eigene Arbeit. Who let the dogs out….
    Macht weiter
    VG

  6. Nicole on November 21st, 2013 14:49

    ich habe mir das Video angeschaut und finde es echt etwas irritierend, die Versteckperson verbrennt den Geruchsartikel und steckt den auch selbst in die Dose? hab ich das alles richtig gesehen? also kann der Hund weder dem Geruchspool bzw. dem Geruch an der Dose folgen? das ist ausgeschlossen? Leider sieht man in dem Video nicht wer die Dose schließt…

    Das ist doch Verarsche… also nicht das der Hund sucht, aber das der Hund den Geruch „ausschließlich“ aus dem verbranntem Geruchsstoff nimmt.

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