Preis für Qualität im Rettungsdienst


Oldenburg (pm) – Die Außendarstellung von qualitätsverbessernden Maßnahmen im Rettungsdienst gestaltet sich häufig schwierig. Eine Honorierung solcher Maßnahmen findet meist gar nicht statt. Qualitätspreise im Gesundheitswesen sind generell rar und in der Regel nicht auf den Rettungsdienst anwendbar. Deshalb wird im Jahr 2013 wieder der mit 3000 Euro dotierte „Preis für Qualität“ im Rettungsdienst ausgeschrieben. Beteiligen können sich Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mit diesem Preis werden Projekte ausgezeichnet, die nachweislich eine Qualitätsverbesserung im Rettungsdienst bewirkt haben. Nach dem Motto: „Von den Besten lernen“, sollen diese Projekte Vorbildcharakter haben und auch auf andere Rettungsdienste übertragbar sein.

Dabei muss es sich aber keinesfalls immer um besonders ausgefallene Projekte handeln. Gerade die kleinen Dinge sind es, die einen im Rettungsdienstalltag weiterbringen. Beispiel: Bisher hat jeder bei Ihnen im Rettungsdienst mitwirkende Kollege die Patienten nach bestem Wissen und Können versorgt. Um hier eine einheitliche Vorgehensweise sicherzustellen, wurden verbindliche Standards eingeführt, festgeschrieben, geschult und überprüft.

Denken Sie aber immer daran, dass nicht nur die Einführung von Standards zu einer Qualitätsverbesserung führen kann. Auch die Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit oder die Umgestaltung eines Hygienebereiches können Verbesserungen darstellen.

Die Bewerbungsfrist endet am 15 Juli 2013.

Die Prämierung der ersten drei Preise wird auf dem 9. Oldenburger Notfallsymposium am 26. Oktober 2013 stattfinden. Dort haben die zehn Finalisten ebenfalls die Möglichkeit, ihr Projekt im Rahmen einer Posterpräsentation vorzustellen.

Bewerbungen und weitere Informationen unter www.qm-preis.de.

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