Oldenburg: Zwei Leitstellen unter einem Dach


Oldenburg (ots) – „Die Kooperative Großleitstelle Oldenburg ist ein Modell der Zukunft.“ Mit diesen Worten begrüßte der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann anlässlich der Einweihung der Kooperativen Großleitstelle Oldenburg (KGO) am Dienstag über 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst auf dem Gelände der Polizei am Friedhofsweg in Oldenburg.

Seit Ende September befindet sich die gemeinsame Leitstelle von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Betrieb und wurde Dienstag mit modernster Einsatzleittechnik offiziell übergeben.

„Der Informationsaustausch zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wird optimiert. Mit dem Ergebnis, dass Bürger und Einsatzkräfte gleichermaßen profitieren,“ so Polizeipräsident Hans-Jürgen Thurau in seinem Grußwort an die zahlreichen Gäste.

In der KGO nutzen Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst gemeinsam eine einheitliche Technik. Ihre Aufgaben erfüllen sie jedoch räumlich getrennt voneinander, so dass die gesetzlichen Zuständigkeiten unverändert gewahrt bleiben.
Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit einen Blick in die neue KGO zu werfen: Durch die Fenster im Obergeschoss konnte die Arbeit der Leitstellenmitarbeiter ungestört beobachtet werden. Denn trotz der Feierlichkeiten lief der Leitstellenbetrieb unverändert weiter.

In der „Großleitstelle Oldenburger Land“ haben sich die Landkreise Oldenburg, Ammerland, Wesermarsch und Cloppenburg sowie die kreisfreien Städte Delmenhorst und Oldenburg für den Rettungsdienst und die Feuerwehr zusammengeschlossen. In allen Belangen des Feuerwehr- und Rettungsdienstes werden rund 725.000 Bürger auf zirka 4.000 Quadratkilometer Fläche von der KGO versorgt.

Die PD Oldenburg ist eine Polizei- und Verwaltungsbehörde, die im Rahmen der Organisationsreform der Landespolizei Niedersachsen zum 01. November 2004 gebildet wurde. Sie ist eine von fünf regionalen Polizeidirektionen im Land Niedersachsen. Im Zuständigkeitsbereich der PD Oldenburg wird der Notruf 110 zusammengelegt. Damit werden rund 1,7 Millionen Bürger auf zirka 11.223 Quadratkilometer Fläche in allen polizeilichen Angelegenheiten versorgt.

Das Aufkommen der Notrufe 110 und 112 umfasst täglich bis zu 1500 Notrufe und 900 Einsätze seitens der Polizei. Hinzu kommen täglich weitere 280 Einsätze des Rettungsdienstes und 25 Einsätze der Feuerwehr sowie 250 sonstige Einsätze.

(Bild: Polizeidirektion Oldenburg)

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