Obamas Amtseinführung: für den Notfall gerüstet


Washington (rd.de) – Die heutige Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Barack Obama ist auch ein besonderer Tag für die Rettungsdienste in Washington und den angrenzenden Landkreisen bzw. die Bundesstaaten Maryland und Virginia. Die Planung für diesen Tag und die Woche der Feierlichkeiten haben vor rund sechs Monaten begonnen. 

Der rettungsdienstliche Einsatz anlässlich der Amtseinführung wird von einem überregionalen Gremium, bestehend aus Behördenvertretern der Hauptstadt und der angrenzenden Städte der Region Baltimore (Maryland), koordiniert. Die Gesamtzahl der eingesetzten Kräfte wird nicht nach außen kommuniziert. Wie zu erfahren war, werden aber drei rettungsdienstliche Einsatzgruppen mit jeweils 18 Rettungsfahrzeugen und Führungsstruktur im Hintergrund in Bereitschaft gehalten.

Die Einsatzkoordination obliegt dem Maryland Institute for Emergency Medical Services Systems (MIEMSS), das seit 17. Januar sein Lage- und Führungszentrum in vollem Einsatzbetrieb hat.

Das gesamte Einsatzpersonal und die Fahrzeuge werden entsprechenden Sicherheitschecks unterzogen, bevor sie in Bereitstellung gehen können. Pro Fahrzeug aus eine Nachbarregion geht ein Feuerwehrmann oder Paramedic/EMT der Feuerwehrrettung Washington als orts- und systemkundiger mit in den Einsatz.

Die zentrale Bettenführung erfolgt wie im Normalbetrieb auch via eine überregionale Plattform – der so genannten CHATS (County Hospital Alert Tracking System). Zusätzlich zum rettungsdienstlichen Auftrag werden auch Wärmezelte und einige Gebäude als mögliche Notquartiere für Besucher betrieben.

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