Nun auch formal: Cuxhaven stellt Verletztenversorgungsteam


Cuxhaven (HK) – „Ich freue mich, dass nun auch die formalen Regelungen zum Einsatz des Cuxhavener Verletztenversorgungsteams getroffen wurden“, sagte der Leiter des Havariekommandos, Hans-Werner Monsees, am Montag. An Bord des Gewässerschutzschiffes „Neuwerk“ unterzeichneten an diesem Tag Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann und Cuxhavens Oberbürgermeister Arno Stbbert ein entsprechendes Abkommen. Es regelt den Rettungsdiensteinsatz der Feuerwehr Cuxhaven bei einem Einsatz auf hoher See.
Durch diesen Vertrag zwischen Küstenland und Stadt wird sichergestellt, dass das Verletztenversorgungsteam der Feuerwehr Cuxhaven auch weiterhin seine wichtige Rolle spielen kann bei der medizinischen Versorgung einer Vielzahl Verletzter und Erkrankter auf See. Die dazu erforderlichen Grundsätze wurden vom Havariekommando erarbeitet.

Unter der „Verletztenversorgung auf See“ versteht man im Havariekommando die medizinische Versorgung von Verletzten/Erkrankten in „komplexen Schadenslagen“ auf See. Die Koordinierung dieser Einsätze liegt beim Havariekommando.

Bisher hatte die Feuerwehr Cuxhaven Ihre Leistungen auf freiwilliger Basis erbracht. Nun wurden die notwendigen haushaltsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um der Stadt Cuxhaven ihre Aufwendungen zu ersetzen.

Das Verletztenversorgungsteam, das rund um die Uhr einsetzbar ist, besteht aus einem Leitenden Notarzt, einem Notarzt, einem Rettungsassistenten und drei Rettungssanitätern. Insgesamt gibt es verteilt an der deutschen Küste neun derartige Teams.

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