Notfallsanitäter statt Rettungsassistent?


Bremen (rd.de) – Das Bundesgesundheitsministerium hat am Freitag den Entwurf eines Gesetzes über den Beruf des Notfallsanitäters (NotSanG) vorgelegt. Die Neuregelung soll das derzeit noch geltende Rettungsassistentengesetz (RettAssG) ablösen. Das mögliche neue NotSanG unterscheidet sich in wesentlichen Punkten vom bisherigen RettAssG. So wird sich nicht nur die Berufsbezeichnung ändern. Geplant ist unter anderem auch, die Ausbildungszeit auf drei Jahre zu verlängern und Auszubildenden eine Ausbildungsvergütung zukommen zu lassen. Die Verbände haben jetzt bis zum 22. Juni 2012 Zeit, eine Stellungnahme zum Entwurf abzugeben.

Der jetzt vorgelegte Gesetzentwurf greift nach Meinung des Gesundheitsministeriums „umfänglich die vielfältigen Forderungen auf, die im Vorfeld an den Bundesgesetzgeber herangetragen“ wurden. Eine umfassende Überarbeitung der bisherigen Ausbildung sei erforderlich geworden, weil die bisher geltende Regelung nach RettAssG „den Anforderungen an einen modernen Rettungsdienst nicht mehr in ausreichendem Maße gewachsen“ seien.

Nach dem möglichen neuen Gesetz soll die Ausbildung zum Notfallsanitäter künftig in Vollzeitform drei, in Teilzeitform höchstens fünf Jahre dauern. Der Unterricht hätte demnach an einer staatlich anerkannten Schule zu erfolgen, wobei die hauptberufliche Schulleitung eine entsprechende abgeschlossene Hochschulausbildung vorweisen müsste. Die Dozenten müssten fachlich und pädagogisch qualifiziert sein, wobei ebenfalls eine abgeschlossene Hochschulausbildung für den theoretischen und praktischen Unterricht vorausgesetzt würde. Darüber hinaus wäre es Aufgabe der Schule, sicherzustellen, dass dem Schüler für seine praktische Ausbildung eine Stelle an einer Lehrrettungswache bzw. in einer Klinik zugewiesen würde.

Als Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung zum Notfallsanitäter ist der Realschulabschluss geplant. Interessenten mit Hauptschulabschluss sollen ebenfalls zugelassen werden, wenn sie zusätzlich eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer vorweisen können.

Wer bei Inkrafttreten des möglichen neuen NotSanG mindestens fünf Jahre als Rettungsassistent tätig war, soll die Möglichkeit erhalten, eine staatliche Ergänzungsprüfung abzulegen. Anschließend wäre er berechtigt, sich „Notfallsanitäter“ zu nennen. Der Gesetzentwurf sieht hierfür eine Übergangsfrist von fünf Jahren vor. Rettungsassistenten, die weniger Berufsjahre nachweisen können, sollen zusätzlich zu der genannten Prüfung eine bis zu sechsmonatige Weiterbildung absolvieren müssen, ehe sie sich „Notfallsanitäter“ nennen dürfen.

Auch auf die so genannte „Notfallkompetenz“ wird in dem Entwurf eingegangen. Ziel sei es, eine größere Rechtssicherheit zu erzielen. Ohne konkrete Maßnahmen zu nennen, ist in dem Entwurfstext vom eigenständigen „Durchführen von heilkundlichen Maßnahmen“ die Rede, „die vom Ärztlichen Leiter Rettungsdienst oder entsprechend verantwortlichen Ärztinnen oder Ärzten standardmäßig zu bestimmten notfallmedizinischen Zustandsbildern und -situationen vorgegeben, überprüft und verantwortet werden“.

Mehr zum Referentenentwurf des Gesetzes über den Beruf des Notfallsanitäters lesen Sie in der Juli/August-Ausgabe des RETTUNGS-MAGAZINS.

(Foto: Mario Gongolsky)

77 Responses to “Notfallsanitäter statt Rettungsassistent?”

  1. Johann Rothbauer via Facebook on Mai 25th, 2012 16:26

    des bin i ja scho sogar mit nki

  2. Jerry Ky via Facebook on Mai 25th, 2012 16:34

    Und wieder gibt es eine neue Bezeichnung für nur minimale Veränderungen. Find ich blödsinnig. Es wird auch weiterhin der ärztliche Leiter RD festlegen, welche Maßnahmen in den Algorithmus Katalog aufgenommen wird. Auch die Bezeichnung Notfallsanitäter deutet nicht wirklich auf eine Kompetenzsteigerung zum RA hin. Alles noch sehr unausgegoren, meiner Meinung nach.

  3. Marcel Teuwen via Facebook on Mai 25th, 2012 16:34

    was für ein schwachsinn, typisch politik

  4. Joél Cissarz via Facebook on Mai 25th, 2012 16:39

    Notfallsanitäter?! Warum nicht gleich Sanitätshelfer oder Advanced First Aider… Jetzt geht´s los…

  5. Stephan Schwab via Facebook on Mai 25th, 2012 16:40

    Die sollen sich mal aufs wesentliche beschränken!! Das ist ne reine ABM für frustrierte Politiker! Wenns soweit ist, wird eh keiner mehr das machen wollen, da der RDler einer der schlecht bezahltesten Jobs in Deutschland ist, wenn die Gesundheitspolitik so weiter macht.

  6. Peter Steier via Facebook on Mai 25th, 2012 16:50

    Ganz nach dem Motto:
    … und werr hats erfunden?

    Die Politiker und Theoretiker habens erfunden!!!

    Wo führt das noch alles hin?

  7. Boris Aniser via Facebook on Mai 25th, 2012 16:51

    Kann man sich dann den österreichischen Notfallsanitäter 1:1 anrechnen lassen ;)

  8. Christopher Janzen via Facebook on Mai 25th, 2012 17:07

    dann hätte ich meinen RA jetzt umsonst gemacht? und müsste nach dem RAIP schon wieder geld hin blättern pauken ohne ende und noch mal durch den Prüfungsstress? ne danke -.-

  9. Flo So via Facebook on Mai 25th, 2012 17:11

    polemischer geht es wohl nicht? wer den gesetzesentwurf aufmerksam lesen würde, ist auch in der lage die veränderungen beurteilen zu können. genauso wenig ist eine ra ausbildung sinnlos und muss nicht teuer aufgewertet werden

  10. René Fontaine via Facebook on Mai 25th, 2012 17:16

    Ich bin auch ein wenig irritiert ob der Kommentare. Ist aber auch viel Text zum Durchlesen, sehe ich ein… -.-
    Aber das Stichwort Regelkompetenz fehlt mir sehr. Dieses Gesetz will die Ausbildung und die Bezeichnung ändern – sonst anscheinend nichts.

  11. Ralf Waidmann via Facebook on Mai 25th, 2012 17:16

    Naaa endlich tut sich was! Zum Glück auch noch positiv:)

  12. Bernhard Wiersig via Facebook on Mai 25th, 2012 17:22

    is doch ganz normal dass sich nach 20-jahren mal eine ausbildungsbezeichnung und der ausbildungsplan ändern, in jeder anderen branche ist das normal

  13. Zecke on Mai 25th, 2012 17:27

    Damit wäre dann mein Plan über den RS den Aufbaulehrgang zum RA zu machen, n Fall für die Tonne, da ich ja nur den Hauptschulabschluss besitze und direkt nachdem ich von der Schule ging, angefangen habe mich mit der RD Ausbildung zu befassen.

    Wieder mal n Schuss nach hinten, von unserer ach so tollen Politik. Jetzt haben auch die letzten Leute, die Interesse daran haben dies zu lernen, vielleicht in manchen Bereichen nicht super sind in der Schule, aber Fachlich top sind, keine Möglichkeit mehr den RA oder diesen “Notfallsanitäter” zu machen.

    Damit ist für mich jetzt klar, das ich dem RD den Rücken zukehren werde.

  14. Fabian Ostwald on Mai 25th, 2012 17:34

    Abwarten was am Ende bei rauskommt. Der Entwurf wird bis zum Inkrafttreten sicher noch zig-mal verändert.

  15. Stefan on Mai 25th, 2012 17:35

    Bei der schnellen Durchsicht des Gesetzesentwurf hat Deutschland endlich die Möglichkeit, ein gutes, dem europäischen Durchschnitt entsprechendes Berufsbildungsgesetz zu erhalten. Die Qualität ist höher als erwartet. Wer jetzt noch meckert, hat leider nicht erkannt, dass fast alle europäischen Länder viel weiter sind, als Deutschland mit seinem RettAssG.

  16. Dino on Mai 25th, 2012 17:36

    Gehts jetzt schon wieder los, oder haben wir bereits ein Sommerloch…..

    Mein Vorschlag, RA Ausbildung drei Jahre, jährliche Fortbildung 30 Stunden an den Landesschulen und nicht im eigenen Verband. Rettungssassistenten mit mehr als 10 Jahren Berufserfahrung als Mentoren / Instruktoren nutzen und nicht als Volldeppen hinstellen!
    Bin seit 22Jahren im Rettungsdienst hauptamtlich tätig und mir langt es langsam!!!!!

  17. Marcel on Mai 25th, 2012 17:36

    Super,schon wieder 2000 ,- für ne Weiterbildung ausgeben,bei wahrscheinlich gleichbleibendem Gehalt.

  18. Jan on Mai 25th, 2012 18:24

    Das wurde ja auch mal Zeit dass das schöne und ergraute RettAssG novelliert und dem 21 Jahrhundert angepasst wird. Jetzt müssen wir uns hinter den Bachelor Studiengängen in der Notfallmedizin unserer europäischen und aussereuopäischen Nachbarn hoffentlich Nicht mehr verstecken. Wenn es nach mir ginge, dann sollte man in Deutschland dem Ausland folgen und einen Studiengang daraus machen. Außerdem trennen wir so mal die Spreu vom Weizen und der Abruf des Rettungsassistenten oder wie er auch zukünftig heißen mag bekommt hoffentlich mal wieder einen besseren Stand in der Gesellschaft und bewirkt das uns mehr Rechte eingeräumt werden. Und die angeführte sechs monatige Weiterbildung ist ja nicht verpflichtend. Wer also nicht möchte muss es ja nicht tun und es Bedarf auch keiner grauen Haare und schlafloser Nâchte. Denn jeder Kollege und jede Kollegin die auch nur annähernd sich fort und weiterbildet wird diese ,,Prüfung oder Zertifizierung” wie es auch betitelt werden mag ohne Probleme Meistern denke ich. Ich freue mich drauf.

  19. Christian Warneke via Facebook on Mai 25th, 2012 18:28

    6 monatige weiterbildung mit prüfung oder gleich ne neue prüfung? Ich glaub dann werden kaum noch welche in dem Job weiterarbeiten… Ich habe eine schicke Urkunde des Landes Niedersachsen, worauf steht ICH darf mich Rettungsassistent nennen… Ich werde mit sicherheit nicht nochmal ne Prüfung machen für einen Job den ich schon habe und ausübe… lol… und 2020 meinen die Politiker ach wir nennen die Mädels und Jungs wieder “Träger”, so wies mal war… maaaaaannn, Geld nach Griechenland geben, Entwicklungshilfe anbieten und durchführen, aber sich gescheite Gesetze mal zu überlegen, die der Arbeitswelt zugute kommen, lol bloß nicht…

  20. Berthold Huonker via Facebook on Mai 25th, 2012 19:01

    Wird der RS mit 10 jahren Erfahrung dann angerechnet?
    Finde den Name Rettungsassisten sowieso unpassend für dieses Berufsbild.

  21. Flo So via Facebook on Mai 25th, 2012 19:29

    Ein RS wird nicht angerechnet. Und @ Christian Warneke RA’s können auch weiterhin in ihrem Beruf arbeiten!

  22. Rettungsdienstmitarbeiter on Mai 25th, 2012 19:41

    Also ganz offen und ehrlich gestanden, ist dieser Gesetzentwurf doch eh nur ein warmer Aufguss. Also die Sache mit der Ausbildungszeit und dem anderen Gedöhns ist ja schon mal ganz nett, aber was dann folgt ist doch nur Unsinn. Denn versucht doch mal Begriffe wie: “klar definierte Ausbildungsinhalte”, “Notkompetenz” , “Ärztekammer” und “Rechtssicherheit” im einen Satz einzubauen ohne einen Lachkrampf zu bekommen, um nur mal ein Beispiel für die restlichen offenen Fragen zu nennen.

  23. Martin Kröhl via Facebook on Mai 25th, 2012 19:48

    Wo wir gerade bei Abkürzungen sind: NS wäre ziemlich daneben… Und Rettungssanitäter hört sich für mich nach “mehr” an… Vielleicht gibt es ja noch eine Alternative für die Berufsbezeichnung!?

  24. Mathias Duschl via Facebook on Mai 25th, 2012 20:06

    Bei den meisten “Experten” die hier Kommentare von sich geben, muss man sich als professionelle Rettungsfachperson wirklich schämen. Armes Deutschland! Danke an alle Beteiligten, die wirklich sehr gute Arbeit geleistet haben, um diesen Referentenentwurf zu ermöglichen. Ich freue mich auf die Anerkennungsprüfung und darauf, dass endlich die Spreu vom Weizen getrennt wird!

  25. Paul Richter via Facebook on Mai 25th, 2012 22:31

    Ich stimmte Martin zu, der Name ist auch meiner Meinung nach verbesserungswürdig. Im Großen und Ganzen klingt das Konzept aber gut, längere Ausbildungszeit und vor allem Vergütung sind doch schon mal gute Grundgedanken, aus denen man sicherlich noch etwas erarbeiten kann, um die derzeitige Situation zu verbessern.

  26. Anita Frick via Facebook on Mai 25th, 2012 23:35

    was wird aus uns Hauptberuflichen Rettungssanitätern ???? Dürfen wir nachdem das Gesetz eingeführt ist überhaupt noch eingesetzt werden ????

  27. Frank on Mai 26th, 2012 05:47

    Damals in der Übergangszeit gab es auch den RA mit Handauflegen (RS plus 2000 Std. Einsatzerfahrung). Warum jetzt nicht? Prüfungen sind immer eine Momentaufnahme! Weiter erwähnt der artikelverfasser, dass besonders hohe Kompetenzen an das Lehrpersonal an RD Schulen gestellt wird. Woher sollen die den alle kommen? Regelungen zu deren Vergütüng (Hochschulabschluss = gehobener / höherer Dienst?). Was ist mit dem Personal der Leitstellen? Müssen die auch NFS (Notfallsanitäter werden)? Alles Fragen, die bisher noch nicht transparent dargestellt werden. Ersteinmal sehen, was die Verbände bis zur gesetzten Frist vorbringen.

  28. Sven Lohsträter via Facebook on Mai 26th, 2012 07:56

    Die Berufsbezeichnung ist wirklich über, Rettungssanitäter ist eigentlich die optimale Bezeichnung. Auch 23 Jahre nach RettAssG ist in den Köpfen der Bevölkerung immernoch der RETTUNGSSANITÄTER. Nur Leute vom Fach kennen den RettAss. Und der jetzige Rettsan sollte RettHelfer werden.
    Eine 3-jährige Ausbildung ist super – sofern sie nicht so ein sinnloses Konstrukt wie z.B. beim Wetsfallenkolleg Dortmund ist – also eine langgedehnte Ausbildung mit vielen Praxisanteilen aber genausowenig theoretischem Unterricht wie in der vorherigen RettAssAPO und somit auch nur “laienhaftem medizinischen Hintergrundwissen”.
    Die Ausbildungsvergütung ist spitze, somit haben auch sozial schlechter gestellte Personen die Möglichkeit diesen tollen Beruf zu erlernen und auszuführen.
    Allerdings halte ich nichts von der “Zuweisung” der Schule auf Lehrrettungswachen. Ich denke da sollten sich die zukünftigen Praktikanten weiterhin selbst bewerben. Dadurch hat 1. die Wache die Möglichkeit “Graupen” abzuweisen und 2. der Praktikant die Möglichkeit heimatnah einen Platz zu suchen. Nur in Härtefällen sollte die Schule eingreifen.

  29. Alexander Reinold on Mai 26th, 2012 11:07

    Ich gebe meinem Vorredner recht. Es ist gut wenn die Ausbildung auf drei Jahre ausgedehnt und nicht gestreckt wird. Da es eine duale Ausbildung ist muss sich der Azubi doch sowieso bei einem Betrieb bewerben. Also ich verstehe nicht warum sich die Schule darum kümmern soll.
    Die Dozenten an der Schule sollten selber min. fünf Jahre Erfahrung im RD haben und auch den LRA in der Tasche. Ist nicht immer so an den Schulen.
    Das der ALRD die Maßnahmen festlegt kann man positiv und negativ sehen. Hat man einen ALRD der dem RD gut gesonnen ist kann man damit rechnen, das man mehrere Maßnahmen ergreifen darf. Ist aber jetzt das Gegenteil der Fall, so kann es passieren das der ALRD fast nichts freigibt und man vielleicht sogar bei einem normalem Apoplex immer ein NEF nachfordern muss, oder anstatt Larynxtuben Oxfordtuben auf dem RTW mitführt. Ist das reine Schikane???
    Letzendlich sollten wir darauf warten, was genau dieser Gesetzesentwurf beinhaltet und dann können wird uns weiter damit beschäftigen.

    In diesem SInne schöne Pfingsten allen Kollegen.

  30. M. on Mai 26th, 2012 13:05

    Ich finde das Ziel in ORdnung wenn Schulungseinrichtungen die Zuweisung von “Lehrrettungswachen” übernehmen. Somit wird ein Überschuss von RettAss oder Notfallsanitätern entgegengewirkt. Es ist sinnlos eine Ausbildung, die die Kosten meisten selbst tragen, zu absolvieren und dann leider auf der Strasse stehen.

  31. Kranker Pfleger on Mai 26th, 2012 13:31

    Wie sich der Profi-Retter zukünftig nennen darf ist doch eigentlich vollkommen egal. Die Diskussion über mögliche andere Namen zeigt m.E eindrücklich auf welche Komplexe es unter den Rettern gibt.

    Wichtig ist für mich “nur” daß die Qualität endlich steigen kann. Eine große Chance mit einer Neuausrichtung der Ausbildung für mehr Qualität zu sorgen indem nicht jeder RettAss automatisch nach soundsoviel Stunden zum Notfallsanitäter wird wurde über die “Anerkennungs-Prüfung” ins Gesetz aufgenommen. Wer die “Anerkennungs-Prüfung” scheut hat die Bezeichnung “Profi-Retter” meines Erachtens nicht verdient. Medizin lebt von Veränderungen und zusätzlichen Qualifizierungen zum Wohle des Patienten.

    Wenn jetzt endlich nicht mehr der Geldbeutel des Azubis darüber entscheidet wer den Beruf erlernen kann, so ist das ein weiterer wichtiger Schritt hin zu mehr Qualität. Zudem dürften jetzt Fernlehrgänge für RettAss, bzw. Notfallsanitäter sowie LehrRettAss, bzw. dem neuen Äquivalent endlich der Vergangenheit angehören.

    Jetzt bleibt nur zu hoffen, daß auch nach einer “Bearbeitung” durch die HiOrg der Grundgedanke des Gesetzes erhalten bleibt und daß der Beruf auch gebührend Einzug in die Rettungsdienstgesetze der Länder finden wird.

    Einzig das Ziel der Regelkompetenz wurde leider verpasst. Aber auf diesem Gesetz lässt sich durchaus entsprechend aufbauen, damit die Qualität eines Rettungseinsatzes irgendwann einmal nicht mehr von Landkreiskrenzen abhängt.

  32. Stefan on Mai 26th, 2012 14:45

    @ Mathias Duschl
    Seit hier hauptsächlich über “Gesichtsbuch” gepostet wird, ist es noch schlimmer geworden, meiner Meinung nach.

  33. der Münchenr on Mai 26th, 2012 18:43

    nun ja, da man nicht weiß, was genau kommt, lann man im Moment nur Unken. Wenn ich mir aber andere gelungene Änderungen in unserem Land ansehe (G8 in Bayern – Stoff blieb gleich mit einem Jahr weniger, Bachelor und Masterstudiengänge) befürchte ich, dass es nur zu einer Streckung kommt. Wobei einige Ändeungen dem Ansehen gut tun werden (3 jährige Ausbildung mit Zugang Mittlerer Reife). Hier habe ich mir oft von anderen medizinischen Berufsgruppen anhören müssen, dass der RA nur eine einjährige Ausbildung sei, da es nur ein Jahr Schule ist.
    Gemischt sehe ich die Anfoderung, dass Lehrkräfte an Berufschulen zukünftig Hochschulabsolventen sein müssen. Da werden einige Altgediente über die Klinge springen. Vor allem wenn es dann Hochschulabsolventen mit Lehramtsbefähigung sein müssen (wie bei den regulären Berufsschulen). Schön wäre vor allem eine gegenseitige Annerkennung der medizinischen Abschlüsse. Krankenschwestern haben in der Vergangenheit einen kurzen Aubaukurs gemacht und waren RAs. Umgekehrt gibt es keine Annerkennung oder Verkürzung der Ausbildungen. Dies würde ich mir wünschen, da Du vor allem im städtischen Bereich kaum die Rente im Rettungsdienst erlebst (zumindest in Müchen kenne ich wenige, die wirklich bis zur Rente auf einem Auto saßen). Viele gehen in andere medizinische Bereiche (u.a. Kliniken). Nur werden sie hier dann eben wie Hiwis bezahlt, obwohl sie qualifiziert arbeiten.
    Ich kann mir aber vorstellen, dass wir uns alle umsonst Gedanken machen, da die HiOrgs hier vielleicht gar nicht mitmachen wollen, da es zu sehr in ihr bisheriges Gewurschtel mit den RAiP etc. eingreift und vor allem plötzlich Geld kostet und möglicherweise Verpflichtungen (Übernahme von Azubis) mit sich bringt. Auch werden die ganzen RA Schulen um ihre Einnahmen gebracht, wenn nur noch soviele RAs ausgebildet werden, wie auch einen Job finden. Ob es für die jetzigen Mitarbeiter finanziell etwas verändert, wage ich auch zu bezweifeln. Also, schauen wir mal, was bis zum 22.06. passiert.

  34. Paulicz on Mai 27th, 2012 13:16

    Ich finde auch, dass man doch endlich mal das übliche meckern und motzen einstellen sollte und auch mal mit offenen Augen ( und Geist ) einem solchen Referentenentwurf entgegensteht. Mit Sicherheit ist da noch nicht alles “perfekt”, wird es aber auch nie werden. Wie denn auch? Der RS meckert, dass ja seine qualifikation nicht mehr ausreicht, der altgediente RettAss meckert dass er nicht einsieht sich weiterzuqualifizieren für den selben Job …. Hauptsache, bloss keinen zusätzlichen Aufwand. Kein wunder,dass sicher RD nix bewegt, wenn ein (großer) Teil der Belegschaft gar kein Bock auf Veränderungen hat, sobald sie was dafür tun müssen. ich jedenfalls blicke mit Interesse nach vorne, welche Veränderungen, hoffentlich zum positiven, auf die rettungsdienstmitarbeiter warten. Vielleicht passiert ja endlich mal was…..

  35. MarWi on Mai 27th, 2012 17:24

    Der Entwurf ist meiner Meinung nach ganz in Ordnung, für mich stellt sich die Frage was wird aus den Weiterbildungen ( LehrRettAss, ect…..) die man selber zusätzlich besucht hat, und wer bildet die angehenden Notfallsanitäter auf den Rettungswachen aus?

  36. Mcweijers on Mai 28th, 2012 17:22

    Moin,

    in den Schulen ist das klar geregelt da soll ein angemessener Anteil von Lehrkräften mit Hochschulstudium bzw. geeigneten Hochschulstudium (Pädagogik etc.) angestellt werden. Das ist in dem Fall vergleichbar mit der Krankenpflege. Für die Rettungswachen wird sich wohl nichts ändern. Der Lehrrettungsassistent verfügt ja nicht über mehr Fachwissen, sondern über Kompetenzen im Bereich der Anleitung und Wissensvermittlung.

    Ich finde die Novellierung sehr gut, wenn gleich ich den Namen als unglücklich gewählt bezeichnen würde.

    Die inhaltliche Ausrichtung, als auch die angestrebten Nachprüfungen sind der richtige Weg zu einer Professionalisierung und für Azubis auch Ausbildungssicherheit.

  37. MarWi on Mai 29th, 2012 07:32

    Das der Stein nach Jahren ins Rollen kommt, ist aus meiner Sicht auch völlig Richtig, aber Praxisanleiter / LehrRettAss, sollten immer als Vorbild voran gehen.
    Desweiteren werden aber die angesterebten Tätigkeiten eines Notfallsanitäter`s in der Landrettung auch schon Grossteils durch RettAss durchgeführt, mit jährlicher Kompetenzprüfung.

  38. Jochen S. on Mai 29th, 2012 10:44

    Sehr gut! Endlich ein Schritt nach vorne! Endlich mal ein gelungerer Gesetzesentwurf, der wirklich als richtungsweisend zu bezeichnen ist. Auch der Titel “Notfallsanitäter” finde ich sehr passend.

    Es wäre super, wenn der Referentenentwuf genauso verabschiedet werden würde. Zum Glück gibt es keine Festlegung auf irgerndwelche Massnahmen, sondern ,mit dem Stand der Wissenschaft können sich auch die Massnahmen des NotfallSan weiterentwickeln. Die Festlegung dass NotfallSan heilkundliche Massnahmen durchführen müssen, geht 100% in ein gutes duales System aus Paramedics und Notärzten. Mehr wollen und können wir nicht erwarten.

    Mit dem Gesetzesentwurf wird wohl auch endlich die EU weite Anerekennung und Harmonisierung verbessert, so dass der NotfallSan auch in eine andere Berufsklassifizierung kommt ( so wie der Dipl. RettSan Schweiz).

    Ich verstehe die hier geäusserte Kritik absolut nicht! Die Leute sollten mal aufmerksam den Gesetzesentwurf durchlesen! Hier kann man nur gewinnen.

    Im Gesetz ist schon die Möglichkeit zur Schaffung von Studiengängen zum NotfallSan festgelegt. Das ist sehr gut, da im internationalen Vergleich die akademische Ausbildung des Rettungsfachpersonals immer mehr an Bedeutung gewinnt.

    Ich denke dass über diesen Gesetzentwurf, wir auch näher an die Schaffung der beruflichen Selbstverwaltung rücken ( Berufskammer für Notfallsanitäter).

    Man kann nur hoffen uns beten dass dieser Gesetzesentwurf so durchkommt.

    Gruss

  39. Michi on Mai 29th, 2012 17:26

    Es ist ja gut das es eine Ausbildung mit 3 Jahren und Ausbildungsvergütung geben soll. Ich stelle mir nur die Frage wie die Ehrenamtlichen, welche oft nur den RS haben, KTW’s und von mir aus auch RTW’s ( als Fahrer) besetzen sollen. Es gibt ja genug SEG’s die solche Fahrzeuge vorhalten. Desweiteren stellt sich mir die Frage was mit den hauptamtlichen RS geschehen soll? Annerkennung des RA nach 5 Jahren Dienst und von mir aus einer Prüfung? Was ich auch interessant fände ist wer nun welches Fahrzeug besetzt, wie die Bezahlung im Anschluss für den Notfallsanitäter sein soll. Sagen wir mal das im schlimmsten Fall das RTW,KTW und NEF nur mit Notfallsanitäter besetzt werden und deren Gehälter höher sind als die von RS und RA, wer trägt diese Kosten? Bin mal gespannt was die Krankenkassen dazu sagen werden( die drücken ja eh die Kosten wo es nur geht).
    Im Endeffekt denke ich das zwar ein neues Gesetz kommen wird, aber wohl nicht so, wie es gerade vorgestellt wurde.

    Gruss

  40. Daniel on Mai 30th, 2012 13:53

    Ja, vielen Dank auch ihr Arsc******* da oben!

    Wofür mach ich denn eine insgesamt knapp 4000 € teure Ausbildung aus der eigenen Tasche um jetzt, 2 1/2 (!!!) Jahre später nochmal 6 unbezahlte Monate eine wahrscheinlich nochmal 2000€ teure “Nachschulung” machen zu müssen!?!!!!

    Und wieso gerade wir jungen RAs? Wer sind denn die, die es nötig hätten… Da sind doch die, die sagen “Das machen wir schon seit 20 Jahren so!”. Ich glaube kaum, dass die gerade fertigen RAs nicht genau die gleichen Rechte haben dürfen, wie welche, die 3 oder 5 Jahre fertig sind! Ich kenne kaum einen Kollegen, der nach dem Erhalt der Urkunde nicht sofort alle Weiterbildungen gemacht hat, die es überhaupt gibt… Man ist sowieso “Urkundensammler”, wenn man sich als junger Mensch für diesen Beruf entschieden hat, damit man einen sicheren Job irgendwo bei einer Hilfsorganisation findet.

    Ein neues Gesetz: Ja! Aber nicht auf dem Rücken derer, die sich wirklich für diesen Beruf entschieden haben und dafür interessieren. Immer auf die, die es sich am wenigsten leisten können, noch mehr Geld zu zahlen.
    Das ist eine Frechheit!

  41. Stefan on Mai 30th, 2012 16:36

    An meine Vorschreiber, die sich insbesondere auf den RS und RA beziehen: Grundsätzlich ist der Rettungsdienst Ländersache, aus diesem Grund hat auch jedes Bundesland ein eigenes Rettungsdienstgesetz. Das neue Gesetz hat erstmal keinerlei Auswirkungen auf die bestehenden Landes-Rettungsdienstgesetze. Solange dort RA steht, kann man auch mit seiner RA-Ausbildung Rettungsdienst fahren. Selbiges gilt auch für den RS, solange der im Gesetz steht, kann man mit der Ausbildung auch fahren. Interessant wird die Angleichung der Rettungsdienstgesetze, insbesondere was passiert mit den jetzigen RA´s, die sich nicht weiterschulen und prüfen lassen.

    Was die Kostenseite angeht, steht schon in der Begründung zum Referentenentwurf, dass die “Mehrkosten im Ergebnis von den Kostenträgern zu tragen sind”, also die Krankenkassen. Mal sehen, wie die darauf reagieren. Nach der dortigen Rechnung werden die Mehrkosten dann für eine RA-Ausbildung runde 40.000 € pro Schüler mehr kosten. Ich persönlich halte das für eine sehr sehr konservative Rechnung und eher 2-3 so hohe Beträge als zusätzliche Kosten sehe. Allein die Änderung der Regelung, dass der Notfallsanitäter-Azubi als Dritter mitfahren soll, bedingt zumindest die Anstellung eines RS als Fahrer, danach die Vergütung des Azubis auf volle 3 Jahre.

    Insgesamt bleibt einfach mal abzuwarten, was die Landesbehörden, die Kostenträger, die Leistungsträger und auch die Ärztevereinigungen dazu sagen und was dann später wirklich im Gesetz realisert wird.. Bisher ist es ja einfach mal nur ein Entwurf.

  42. Thorsten on Mai 30th, 2012 17:51

    Ein Gesetzentwurf der in die richtige Richtung geht. 3 Jahre Berufsausbildung, Mittlere Reife bzw. Hauptschulabschluss mit Ausbildung als Zugangsberechtigung werten auf jedenfall unseren Beruf auf! Ich arbeite schon mehr als zehn Jahre hauptberuflich als Rettungsassistent und habe kein Problem damit mich mit einer weiteren Prüfung nochmal höher zu qualifizieren.
    Es ist nur noch abzuwarten was mit den Kompetzenzen passiert.
    Thorsten

  43. RA im Praktikum on Mai 30th, 2012 18:25

    Wenn ich das so lese wird mir echt schlecht.
    Bin gerade im Jahrespraktikum und werde verpflichtet wieder für 6monate zur schule zu gehen weil ich die 5 Jahre nicht vorweisen kann und wer bezahlt das.
    Dann wird der Rettungsdienst bald ja nicht mehr genug Personal haben bei geschätzten 60000€ Ausbildungskosten.

  44. Ralf S. on Mai 30th, 2012 20:34

    Ich denke, dass die Novellierung des RettAssG. höchste Zeit wird.
    Worüber ich mir keine Sorgen mache, ist die Weiterqualifizierung zum NSan., denn wer den Passus im Gesetztesentwurf genau ließt, wird feststellen, dass selbst der RA der bei Inkrafttreten des Gesetzes die Urkunde frisch in den Händen hält, sich zum Notfallsanitäter weiterbilden kann, ohne ein halbes Jahr die Schulbank drücken zu müssen. ( klar braucht er dann aber auch entsprechend die 5 Jahre (die Ubergangsfrist macht es möglich)bis er die Prüfung ablegen kann und muss Sie auf Anhieb bestehen).
    Worüber ich mir mehr Gedanken mache, ist wie die Bundesärztekammer zu den Regelkompetentzen stehen wird. Wenn man die Stellungnahmen der vergangenen Jahre ließt, stellt man immer eine ablehnenden Haltung fest, was invasive Maßnahmen oder der Medikamentengabe anbelangt.
    Wobei: Wenn ich als Notfallsanitäter die Verantwortung und die daraus resultierenden Konsequenzen übernehmen muss, möchte ich entsprechend durch den Arbeitgeber versichert sein ( siehe Haftpflichtversicherung bei Hebammen) und ich möchte dann auch entsprechend bezahlt werden.
    Ich bin der Auffassung, dass am Widerstand der Kostenträger, der BÄK und den HiOrgs. Scheitern wird und erst mal alles bleibt wie bisher…

  45. Flo on Mai 30th, 2012 21:27

    Bin mal gespannt ob es bei der ” Aufwertung” des Berufsbildes auch zu einer Aufwertung des Gehalts kommt. Und zwar eine deutliche. Jeder Schrauber beim Daimler am Band verdient mehr als wir. Aber solange es im Rd Leute gibt die das Gehalt als angemessen ansehen wird sich da wohl nix ändern.

  46. Alexander Maier on Mai 31st, 2012 09:24

    Bin auch der Meinung, dass die Qualität steigen sollte und man sich nicht so wegen der Namen verrückt macht. Dennoch ein Wort dazu: “Notfallsanitäter” eine etwas bescheuerte Doppelung, denn wann anders als im Notfall brauche ich denn einen Sanitäter, wohl kaum wenn`s mir gut geht (oder gibt`s den “Wohlfühlsanitäter”, genauso wie die “Gesundheitskasse”). Warum also nicht so wie früher: Statt RA (kennt auf der Straße kein Mensch) “Rettungssanitäter” (klingt doch geschmeidig). Es wäre viel schlauer gewesen dessen Helferlein (RS/RH) “Rettungsassistent” zu nennen, denn der “assistiert” dann dem Obermufti im RTW….

    So wird`s schlüssig….

  47. Frank Zieger on Mai 31st, 2012 10:50

    So wie es dem Gesetzesentwurf zu entnehmen ist, soll es keine “Adelung” geben, wie es damals vom RS zum RA möglich war.

    Ob das gut oder schlecht ist lassen wir mal im Raum stehen, oder?

    Aber jetzt denkt doch mal an die Kostenlawine der ganzen Hilfsorganisationen bzw. Berufsfeuerwehren, ihre RA zu NS (Notfallsanitäter, nicht Natursekt – LACH) ausbilden zu lassen…..

    Es glaubt doch wohl niemand, dass DRK, JUH, MHD usw. dieses Gesetz nicht plattmachen werden.

    Und mal “Hand auf´s Herz”: Kann sich so einen Quatsch auch nur ein Kreisverband / Ortsverband o.ä. leisten bei den heutigen Personaldecken?

  48. der Münchner on Mai 31st, 2012 14:10

    eine Qulifizierung zum Notfallsanitäter per Prüfung ist für mich als RA in Ordnung und im Normalfall kein Problem, wenn ich nicht noch eine Schulung zwangsbesuchen muss und die Prüfungskosten im Rahmen bleiben (also nicht im Bereich eines halben Monatsgehalts aufwärts liegen).

  49. Nico on Mai 31st, 2012 15:35

    Huhu,
    also was die meisten hier rumjammern, seit doch froh das sich mal was ändert somit wird die Spreu von Weizen getränt.
    Und zum Thema Notkompetenz, wenn ich allein am Einsatort bin und kein NA da ist mach ich das, was ich kann und behersche und wenn ich nicht viel kann, würde ich auch so rumheulen.

  50. Peter on Mai 31st, 2012 21:44

    Mal nee andere Frage.

    Muß ein Bundesland sein RD Gesetzt ändern? Wie sieht dann zukünftig die Fahrzeugbesatzungen aus?

    RTW : Notfallsani und RA
    KTW: RA und RS

    Was ist wenn ein Bundesland keine Änderung vornimmt?

  51. der Münchner on Juni 1st, 2012 11:01

    @Peter
    es kann gut sein, dass der Punkt “RA” durch “RA oder Notfallsanitäter” geändert wird. Dann können beide eingesetzt werden.

  52. ste on Juni 2nd, 2012 18:29

    Ich glaube kaum, dass die Rettungssanitäter komplett aus der Notfallrettung verbannt werden.

  53. Peter on Juni 3rd, 2012 20:08

    Also ich glaube das auch nicht, sonst hätte der Bund richtig viel Geld in Sachen MTF in den Sand gesetzt.

  54. Georg Wussow on Juni 4th, 2012 12:12

    Ich wünschte mir endlich einen Beruf zu schaffen, welcher im Berufsbildungsgesetz verankert und vor der zuständigen IHK abgeprüft wird. Das würde so viele Hürden und zu bearbeitende Probleme sofort nichtig machen. In der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung liegen dann einheitlich für alle Bundesländer Richtlinien zur Durchführung vor. Die Kontrolle der mediz. Belange sollten den ÄLRD weiterhin obliegen, aber eben auf einheitlicher rechtssicherer Ebene.

  55. H:G SRM on Juni 4th, 2012 12:50

    @ Jan (25. Mai)

    Einen (Fach-)Hochschulstudiengang für den Bereich “Rettungsmedizin” gibt es schon seit 2010:

    http://www.my-campus-berlin.com/Zum_Studiengang.4716.0.html

  56. ceejay on Juni 5th, 2012 11:17

    Einen Hochschulstudiengang für den Bereich “Rettungsmedizin” gibt es schon seit …
    http://de.wikipedia.org/wiki/Studium_der_Medizin

  57. Jens B. on Juni 5th, 2012 19:32

    Für mich als RA, und Fachkrankenpfleger war das lange überfällig. Wenn ich sehe, was für ” Fachkräfte” da draußen im Rettungsdienst unterwegs sind, kann es einem Angst und bange werden.

    Ich sehe tagtäglich, was uns auf der Intensivstation da “angeliefert” wird. Und die Versorgung ist oft unterirdisch. Die Notärzte alleine können ohne qualifizierte Hilfe keine Wunder vollbringen.

  58. Felix H. on Juni 7th, 2012 00:30

    Danke Jens B.,
    kurz und auf den Punkt beschrieben!
    Der Gesetzentwurf geht absolut in die richtige Richtung!

  59. Alexander Schreiber on Juni 7th, 2012 11:51

    @ H:G SRM

    Ich habe mir die Beschreibung zum Studiengang SANITÄTS- UND RETTUNGSMEDIZIN auf der website der Hochschule gerade angesehen:

    Interessanter Studiengang mit Schwerpunkt NOTFALLMEDIZIN! Endlich mal was anderes als diese BWL-lastigen Studiengänge zum “Manager”. Damit wird dem Rettungsassistenten ein Weg zu medizinisch anspruchvollen Tätigkeiten in den Kliniken geebnet!

    So ein Studiengang war überfällig !!!

  60. JJ. on Juni 7th, 2012 12:14

    Im Prinzip muss man es doch realistisch sehen.. dies ist ein Entwurf.. dieser wird alleine schon aus Kostengründen so nicht umgesetzt werden sondern in vielen Punkten angepasst mit vielen Kompromissen versehen so das am Ende in zusammenspiel mit den RD Gesetzen der Länder sicher nicht so viel übrig bleibt wie mancher nun hofft..

    Die finanzierung des Rettungsdienstes so wie sie gegenwärtig geregelt ist lässt doch nicht einmal den regelkonformen Einsatz von Praktikanten im Anerkennungsjahr zu – wie wäre es man würde sich bemühen erstmal hier etwas zu verändern. An einer finanzierung der Schulkosten müsste man eigentlich nicht zwingend etwas aktiv verändern – dies würde der Arbeitsmarkt schon regulieren.. wenn eine Perspektive nach der Ausbildung besteht weil fachkräfte fehlen und entsprechend dann dafür lukrativere Gehälter bezahlt werden müssen dann nehmen auch wieder mehr die Ausbildung auf sich.

    Aber selbst mit dieser jetzigen low budget Aus und Fortbildung herscht schon unwarscheinlicher Kostendruck. Kein Unternehmer RD und keine Organisation hätte ernsthaftes Interesse sich nun auf noch mehr Kosten und risiko einzulassen und noch weiter in vorleistung zu gehen.. wir reden ja vielfach noch nicht einmal von gesicherter Kostendeckung.. Kostenträger finanzieren ohnehin nur das was nicht abwendbar ist und werden so eine Regelung die ja zwangsläufig auch arbeitsmarktpolitisch auch noch zu gesteigerten Lohnkosten im Bereich des RD führt nur unter der Vorraussetzungen stützen das dafür an anderer Stelle gespart wird mittragen – am ehesten am Notarztsystem…

    Vor allem deswegen hat aber auch niemand (mit einfluss) interesse dem Personal im RD ernsthaft mehr Kompetenz zu übertragen. Weder die durchführenden (haftungs- versicherungsrecht) erst recht nicht die Ärzteschaft und indirekt auch nicht die Bevölkerung weil diese wenn man ehrlich ist landläufig ohnehin vielfach nur den “Herrn Doktor” als einzig kompetenten Helfer in der Not anerkennt und daher zumindest solange man nicht “auf der Strasse liegt” vielfach gar kein Verständnis für einen derartigen Bedarf versteht. Wer die Wahl hat zwischen einem flächendeckenden Notarztsystem und einem RA+ (oder eben NoSan) hat – und auf das wird die Kostendiskussion hinlaufen auch wenn das niemand ausspricht.. ich denke eine Umfrage würde eindeutig ausfallen.

    Für die Politik ist ein vorhandenes subjektives Sicherheitsgefühl der Mehrzahl unserer Bevölkerung ohnehin ausreichend.

  61. Alexander Maier on Juni 7th, 2012 21:56

    JJ hat recht: Alle wollen mehr Qualität (ist ja im Prinzip wünschenswert), aber wie heißt es so schön in dem alten Lied “Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld”. Hochschulgebildete Retter wollen auch hochschulangepasste Löhne – und die zahlt keine HiOrg und kein privater RD – ganz toll, weil dann bin ich arbeitsloser Rettungs-Notfall-Super-high-End-Manager-Hecht. Dann doch lieber halbwegs bezahlter RA, mit geregeltem Einkommen und gewerkschaftlichem Engagement. Und machen wir uns nichts vor: Ein studierter Notfall-Hecht, kann doch auch nicht mehr und bessser Leben retten, als ein gut ausgebildeter, erfahrener RA, der seinen RTW und dessen Möglichkeiten kennt.

  62. Kluge Frank on Juni 13th, 2012 11:48

    Na ja, Versuch wars wert! Mal sehen was rauskommt. Erst mal abwarten. Hauptsache man macht sich überhaupt mal irgendwelche Gedanken über die rettungsdienstliche Zukunft. Nicht nur dem Kind einen Namen geben, sondern auch die Rahmenbedingungen müssen stimmen. Theorie sehr wichtig, aber auch die Praxis muss stimmen. Wer schimpft sich denn heute alles RA und in seiner Zeit im Klinikpraktikum war er besserer Pflegerhelfer, Hauptsache Nachweis war da, egal ob man es prakisch gemacht hat oder nicht. Welche Kliniken haben denn abgestelltes Personal die sich um Praktikanten intensiv kümmern. Sollte man mal nachfragen. Ja, und die Bezahlung, wie immer, viel Arbeit und Verantwortung und wenig Lohn. Mal sehen was sich noch ändert. Der Rettungsdienst hat eben keine Lobby. Bis dahin, bleibt am Ball, seit gut in Eurem Beruf, bildet euch weiter und “Mensch bleiben” gegenüber demjenigen der manchmal dringend aber auch nur so unsere Hilfe braucht!

  63. paul on Juni 20th, 2012 22:04

    Es ist lange ueberfaellug, dass zumindest die Mittlere Reife Zugangsvorraussetzung wird. Wenn wir hin zu einem Paramedic-System wollen, dann ist eine bessere Qualifikation dringend erforderlich.
    Derzeit erlebe ich in der Praxis leider folgendes:
    Durch die deutlich schlechtere Verguetung (DRK-Reformtarif) konkurieren die neuen RAs gehaltsmaessig mit Paketdienstzustellern. Entsprechend zurueck geht die schulische Vorbildung der jungen Kollegen, mittlerweile herrscht wieder der Hauptschulabschluss vor. Das war schon mal besser. Die meissten “Jungen” wollten eigentlich zur Feuerwehr, wurden dort aber nicht genommen, daher jetzt Rettungsdienst als Alternative.
    Gleichzeit spriessen aber ueberall neue NEF-Standorte aus dem Boden, anscheinend trauen die aerztlichen Leiter hier ihrem Personal immer weniger zu.
    Ergo ist eine eine bessere Qualifizierung der Retter dringend erforderlich und zu begruessen, eine “Adelung” darf es nicht geben.

    Gruss

    Ein RA

  64. Wieder Verarschung on Juni 27th, 2012 10:06

    Dieses Gesetz ist eine absolute Frechheit!

    Der RettAss muss sich nachqualifizieren zum Notfallsanitäter. Die Lehrkräfte aber nicht! Was soll das??? Die gleiche Lehrkraft wie früher, also der Hauptschüler mit einem 4 Wochen Kurs darf weiter Lehrer spielen (Behält Besitzstand). Im Klartext wird von einer Pseudoprofessionalierung gesprochen. Ach so, die Lehrkraft ist also den Anforderungen gewachsen. Es schlägt wohl 13. Dreister geht es schon nicht mehr.

    Auszug aus dem §27 Abs.2 des NotSanG bezüglich Rettungsschulen:
    “(2) Die Voraussetzungen des § 5 Absatz 3 Satz 2 Nummer 1 und 2 gelten als erfüllt,
    wenn als Schulleitung oder Lehrkräfte Personen eingesetzt werden, die bei Inkrafttreten
    dieses Gesetzes eine Schule leiten oder als Lehrkräfte an einer Schule unterrichten oder
    an einer entsprechenden Weiterbildung teilnehmen und diese innerhalb eines Jahres
    nach Inkrafttreten dieses Gesetzes abschließen.”

    Es kann nicht angehen, dass die Gruppe vor dem Schreibtisch sich nachqualifizieren muss. Die Gruppe hinter dem Schreibtisch aber nicht! Aber die Pseudolehrer wahren ihren Besitzstand oder was.

    Wenn Professionalisierung, dann bitte alle. Also liebe Dozenten im RD nochmal die Schulbank drücken und studieren, um weiter zu unterrichten.

    Also liebe Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten im Fahrdienst! Dies bedeutet sofort klagen wenn es um eine Nachqualifizierung (Prüfung oder Ergänzungslehrgang) geht. Wenn befristeter Besitzstand, dann bitte alle. Ich glaube ich habe mal was von einem Gleichberechtigungsgrundsatz gelesen.

    Denn gleiches Leid ist halbes Leid.
    Alle oder keiner heißt es hier.

  65. Ricarda on Juli 2nd, 2012 08:52

    Notfallsanitäter…
    Die jetzt schon vorhandenen Bezeichnungen von Sanitäter (tlw. Sanitätshelfer genannt), Rettungshelfer, RettSan und RettAss sind doch für die “normale Bevölkerung” schon jetzt undurchsichtig – wie soll es dann werden, denn es noch Notfallsanitäter gibt?
    Eine “Rangfolge” des Ausbildungsstandes ist den Ausbildungs- und Berufsbezeichnungen doch jetzt schon nicht mehr zu entnehmen.
    Immerhin werden Sanitäter vielerorts schon Sanitätshelfer genannt, damit die Unterscheidung zum RettSan gegeben ist.
    Meiner Meinung nach sollten bei einer Neugestaltung des Berufsbildes auch gleich die vorhandenen Begrifflichkeiten mit aufgegriffen werden, sodass wie etwa im Beamtenbereich sofort ersichtlich ist, wer der höher Ausgebildete ist.

  66. Kranker Pfleger on Juli 2nd, 2012 11:49

    @ Ricarda

    Wo bitteschön ist im Beamtenbereich für Laien (bundeseinheitlicfh) ersichtlich wer der/die “höher” ausgebildete ist. Allein schon in den Polizeien der benachbarten Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern gibt es wesentliche Unterschiede. Oder hätten Sie z.B. gedacht, daß in Bayern ein Polizeioberwachtmeister in den Hirarchiestufen zwischen Polizeimeisteranwärter und Polizeimeister steht?

    Aber eigeintlich ist dieses Wissen für den Bürger doch auch relativ unwichtig, denn dieser ruft die Polizei und erwartet daß die notwendige Arbeit erledigt wird und die eingesetzten Beamten nach ihrer jeweiligen Qualifikation wissen was zu tun ist.

    Warum sollte dies im Rettungsdienst anders sein? Warum sollte mich interessieren was der Bürger an Ausbildung bei mir vermutet und wie er meinen Beruf bezeichnet? Solange wir als Sanitäter und nicht als Krankenträger bezeichnet werden ist doch alles in Ordnung.

    Ist es nicht wesentlich wichtiger, daß ich gut aus- und fortgebildet bin um qualifiziert helfen zu können?

    http://www.polizei-bw.de/berufsinfo/Karriere/Seiten/Dienstgradabzeichen.aspx

    http://www.polizei.bayern.de/wir/dienstgrade/index.html

  67. Manu on Juli 3rd, 2012 14:00

    Das Gesetz ist ansich überflüssig. Das Problem ist doch nicht das Können und Wissen (es ist nicht verboten zu üben, zu lesen und zu lernen) sondern die Haftungsfrage. Von was unterscheidet sich den der heutige RA zum zukünftigen NFS ??

    Nebenbei: “Fachkräfte” wie Felix H. und Jens B etc. können diese Frage sicherlich sofort beantworten…weil sie die absoluten Medizin-Rettungs-Pflegegötter sind ;-)

    Aufgefordert sind die Arbeitgeber. Jeder RD-AG kann seinem RA sagen was er zu tun und zu unterlassen hat. Bis dahin handelt der RA nach bestem Wissen und Gewissen. Wenn der AG einschränkend reglementiert, hat er auch die juristischen Konsequenzen durch das (angeordnete) Unterlassen zu tragen.

  68. Phil on Juli 19th, 2012 14:00

    Wenn ich hier so manche Kommentare lese wird mir schlecht. Wo wart Ihr als die Berufsverbände und die Anderen Beteiligten getagt haben? Hat euch die Diskussion im Vorfeld dieses Gesetzesentwurfes überhaupt interessiert?
    Wenn ich mir eure Reaktionen anschaue müsste vor den Sitzungsräumen in Berlin doch Highlife gewesen sein, oder? Da habe ich nichts von bemerken können!
    An Demonstrationen im Rest von Deutschland kann ich mich auch nicht erinnern!
    Klar wird vieles von dem was oben befürchtet wird, so nicht eintreten, mann muss abwarten was der endgültige Beschluss des Bundestages ergibt. Dann kann man sich hier eine abschließende Meinung bilden. Aber solche Gesetzesentwürfe werden immer mit den zuständigen Berufsverbänden besprochen. Werdet Mitglied in diesen Verbänden und erhebt eure Stimme wenn euch was nicht passt.
    Immer nur hinterherjammern, das hatten wir in den letzten 23 Jahren genug. Hebt endlich eure Ä…… anstatt immer zu meckern. Geht an die Öffentlichkeit mit dem was euch nicht passt, schreibt euren Bundestagsabgeordneten, startet eine Online Petition an den deutschen Bundestag. All dies wären doch Möglichkeiten Euren Einfluss zu nutzen. Aber was wird hiervon passieren?
    Wie immer nix , aber das Geschrei wird hinterher um so größer sein!!
    Entschuldigt aber das musste mal raus.
    Phil seit 18 Jahren Rett.Ass.

  69. Oli on August 10th, 2012 19:59

    Ich kann meinem Vorredner nur beipflichten, finde das gejammere unter aller Kanone, es wird Zeit dass sich was tut in unserer Berufsausbildung, unser Beruf des RA ist ein Hilfsarbeiterjob und durch die Novellierung wäre dies endlich mal ein Medizinischer Fachberuf!!!
    Es gibt bereits eine Online Petition unter http://www.berufsbild-notfallsanitäter.de, die läuft allerding schon in 5 Tagen aus…

  70. Olaf on November 29th, 2012 14:40

    ???Alles Fragwürdig, ein Beruf der Erfahrung. Wir sind nicht in den Usa oder sonst wo. Das ganze Gesundheitssystem ist im A….. . Man sollte sich erstmal darum bemühen. In der Grossstadt also ein Notfallsani….ja nee is klar bei ungefähr 5-6 Nef Standorten. Dieses ist ein Freibrief für “Burner” . Sollte jeder für sich entscheiden. Man sollte die Gehälter anpassen….erstmal und sich mind. 5-10 Jahre über sowas Gedanken machen. Nacharmungen aus anderen Ländern sind quatsch. Die Kompetenzen waren klar geregelt. Arzt bleibt Arzt bzw “Notarzt” und Ra bleibt Ra. . Rest ist einfach Unsinn. kümmert euch um andere wichtige Dinge. Bessere Verträge jeglicher Rds oder Orgis, bessere Gehälter . Hoffentlich geht dieser Schuss nach hinten los…..wer leidet darunter wie immer der Pat. und wer hält dafür den Kopf hin. Gut das die Bürger nicht wissen

  71. Ric on Dezember 17th, 2012 00:06

    alles verblödete Scheiße!!! Man fährt eh immer den gleichen Scheiß so das eine Krankentransportausbildung ala DDR (SMH Lehrgang )ausreichend ist.
    Der Rettungsassistent hat die höchste Ausbildung des nichtärztlichen Personals im Rettungsdienst. Mit dieser Ausbildung und entsprechenden vom Leitenden NA übertragenen Kompetenzen sollte es ausreichend sein, das der Notarzt nicht bei jedem Bagatell Fall mit ausrückt.Aber dies ist wohl Sache der Politik. Eine weitergehende Ausbildung zum Notfallsanitäter wir hier nichts ändern.Es wird hier nur um weitergehendes geplänkel wie Organisation und Betreuung gehen.

  72. jones on Dezember 30th, 2012 16:30

    1. – den Beruf RA angemessen bezahlen – er ist es wert
    2. – sind Namen/Bezeichnungen wie Schall und Rauch- man kann sie immer wieder ändern- der Inhalt ändert sich nicht
    3. – wer bezahlt das denn eigentlich – es hängt jedesmal eine große Anzahl von Änderungen an dieser Entscheidung (Schilder,Aufnäher,Formulare,Lehrbücher ect.)- Spendengelder oder Beitragszahlungen werden damit mißbraucht – vielleicht sollten es jedesmal die Initiatoren zahlen – bei einer solchen Unwichtigkeit.

  73. Jessica on März 3rd, 2013 22:13

    Die frage die wir uns stellen was wird aus den Rettungsanitäter die nun schon lange in ihren Beruf arbeiten ….

  74. Stefan on März 4th, 2013 10:48

    @Jessica

    Ganz einfach: die arbeiten entweder weiter als RS oder machen die Ausbildung zum NotSan oder sie machen ganz was anderes. No Problem! Einfach noch abwarten und nicht all zu viele Gedanken machen. Rentiert sich erst dann, wenn in deinem Bundesland in dem du tätig bist die Diskussion nach Aufnahme des NotSan in das Landesrettungsdienstgesetzes beginnt.

  75. Jörn on März 4th, 2013 11:11

    @Jessica: Da die Ausbildung/Tätigkeit zur/als Rettungssanitäter bzw. Rettungssanitäterin keine vollwertige Berufsausbildung darstellt – bekanntlich unterliegt deren Ausbildung lediglich den Vorgaben des seinerzeitigen Bund-Länder-Ausschusses aus dem September 1977 – ändert sich für diese erst einmal nichts. Da aber der Rettungsdienst in der Gesetzgebungskompetenz der Bundesländer liegt, könnte es dennoch in Folge des NotSanG Auswirkungen auf diese haben. Denn der Landesgesetzgeber entscheidet letztendlich über die (Mindest-)Qualifikationen der Rettungsfachkräfte auf den einzelnen Rettungsmitteln…

    Frühlingshafte und SONNIGE Grüße aus dem Westen der Republik

  76. Olaf on März 4th, 2013 18:04

    Alles blödsinn, in der Stadt wo es 10 Krankenhuser gibt und gnug Nas brauchen wir es nicht. Es ist ein Freibrief für Brenner und ein schlag ins Gesicht für unseren “alten Hasen” . Ein Jungspunt ohne Erfahrung…..Gott bewahre. wie soll das mit den Kosten laufen? Bekomme ich dann mehr, also was ich eigentlich so oder so schon bekommen sollte. Moment……..Ras die Rs -Verträge haben, klar passt dann ja oder?!?. Dieser Beruf macht kein Spass mehr. Vergleichen wir uns dann mit dem System aus Holland oder den aus der USA? Die ja eine noch bessere Ausbildung besitzen? Wer zahlt mir die 3000 Tausend Euro zurück? Ich kann nur jeden abraten den RD zu machen. Niewieder, dann eher Tierpfleger, die sind wenigstens dankbar. Keine Pat. mehr die Ihre “Krankheiten” selbst googeln und es eh besser wissen, keine sinnlosen fahrten mehr, weil “kein Geld für Taxi” und keine pöbelnde Pat. mehr. Niewieder.

  77. Ric on März 10th, 2013 21:41

    Du sprichst mir aus dem Herzen.Nach über 20 Jahren als RA und unterbezahlter RS Planstelle im Rettungsdienst find ich auch keinen Sinn mehr in dem Job und würde lieber heut als morgen aussteigen.

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