Nordirische Rettungswagen sind zu alt


Irland-RTWBelfast (Newsletter/rd.de) – Eine Anfrage im Rahmen einer Veranstaltung der Nordirland-Versammlung, brachte ans Tageslicht, dass mehr als 50 % der Kranken- und Rettungswagen in Nordirland überaltert sind. Gesundheitsminister Michael McGimpsey stellt Finanzmittel in Aussicht.

Die Nordirland-Versammlung ist das Parlament der nordirischen Provinz. Auf Anfrage referierte der Abgeordnete Jim Wells aus Zahlen, die den Gesundheitsministerium berichtet worden sind. Demnach entspricht der Zustand von mehr als 50 % der Kranken- und Rettungswagen nicht den geltenden Absprachen. Diese sehen vor, dass Einsatzfahrzeuge nach 5 Jahren oder 100.000 Meilen Fahrleistung (ca. 160.000 km) auszutauschen sind.

Der Northern Ireland Ambulance Service gibt an, dass 12 Fahrzeuge bereits länger als 9 Jahre im Einsatz sind. In den Regionen Ballymena, Ballymoney and Ballycastle gibt es kein Einsatzfahrzeug mehr mit weniger als 100.000 Meilen auf der Uhr. In Dungannon ist ein Rettungswagen mit stolzen 312.758 Meilen (503.335 km) Laufleistung noch im Einsatz. Der Northern Ireland Ambulance Service versorgt mit 132 Kranken- und Rettungswagen die Bevölkerung und arbeitet im Jahr 111.000 Notrufe ab. Trotz guter Wartung und schneller Reaktion bei Fahrzeugausfällen, sei die Situation keineswegs ideal.

Gesundheitsminister Michael McGimpsey sichert dem Rettungsdienst ein Investitionsvolumen von 23 Millionen Pfund (29,2 Mio Euro) für die kommenden drei Jahren zu, um den Rettungsdienst zu modernisieren.

(Foto: Doiten Rescueservice)

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