Mikrochip macht Sondersignal sichtbar


Foto: HellaSiegen (idw) – In den vergangenen elf Monaten entwickelte eine Projektgruppe aus Studierenden der Elektrotechnik und Informatik am Lehrstuhl Mikrosystementwurf der Universität Siegen einen Mikrochip zur Erkennung akustischer Warnsignale im Straßenverkehr. Künftig könnte dies Einsatzfahrten sicherer machen.

Dieser Chip verarbeitet die Umgebungsgeräusche des Autos und erkennt Warnsignale von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei. Registriert der Mikrochip ein solches Signalhorn, teilt er dies dem Fahrer mit, zum Beispiel durch ein optisches Signal oder Herunterregeln der Lautstärke des Radios. Das neuartige Fahrerassistenzsystem soll insbesondere hörbehinderte Personen unterstützen, wenn sich Rettungswagen oder Polizeifahrzeuge schnell von hinten nähern.

Professor Dr. Rainer Brück vom Lehrstuhl für Mikrosystementwurf sieht in dem Chip noch jede Menge Entwicklungspotential. So könnte in Zukunft auch die Richtung, aus der die Einsatzfahrzeuge kommen, erkannt werden. „Auch ein Einsatz für Ampelanlagen, die Einsatzfahrzeugen ‚Grünes Licht‘ geben, ist bei einer Weiterentwicklung der studentischen Erfindung denkbar“, so Brück.

Die Chipentwicklung wurde im Rahmen einer Projektgruppe am Institut für Mikrosystemtechnik durchgeführt. Das Ziel für die siebenköpfige Projektgruppe war, eine möglichst realistische Arbeitssituation herzustellen und so die Studierenden auf die Praxis in der Industrie vorzubereiten.

One Response to “Mikrochip macht Sondersignal sichtbar”

  1. fdami on März 21st, 2010 13:13

    Ne richtig gute Idee. Die Anzahl von Einsatzfahrzeugen die während einer Einsatzfahrt verunglücken ist unglaublich gross.Ich hoffe das die Zahlen durch die eingührung dieses Systems stark runter gehen.

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