Malteser bereiten sich auf Papstbesuch vor


(Foto: Malteser)Köln (MHD) – Während sich die katholische Jugend der Welt in Madrid mit dem Heiligen Vater trifft, laufen in Deutschland die Vorbereitungen für seinen Besuch auf Hochtouren: Wenn Papst Benedikt XVI. vom 22.-25. September nach Deutschland kommt, sind die Malteser bei allen Großveranstaltungen in Berlin, Erfurt, Etzelsbach und Freiburg für den Sanitätsdienst verantwortlich.

Mehr als 1.700 ehrenamtliche Helfer, darunter rund 50 Ärzte, sorgen für die Pilger. Insgesamt bauen die Malteser für die Besucher der Gottesdienste 35 Unfallhilfsstellen auf und mehr als 50 Krankentransportwagen, Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeuge und Motorräder aus dem ganzen Bundesgebiet werden im Einsatz sein. In Berlin, Etzelsbach und Freiburg stehen die Malteser auch für Menschen mit Behinderung bereit.

In Etzelsbach, dem kleinen Wallfahrtsort im ländlichen Eichsfeld (Thüringen), wird die Autobahn als Parkplatz auf 15 Kilometern Länge gesperrt. Vom ersten Parkplatz bis zum Altar muss auf einer Gesamtstrecke von 65 km die sanitätsdienstliche Versorgung der Besucher gewährleistet sein, beschreibt Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Hilfsdienstpräsident, die Herausforderungen an die Planungsstäbe. „Wir Malteser sind stolz darauf, als ,päpstliche Sanitätsgarde‘ immer wieder für den Heiligen Vater tätig zu sein – ohne unsere ehrenamtlichen Kräfte wäre ein solcher Einsatz gar nicht möglich“, so Brandenstein weiter.

Beim Weltjugendtag 2005 in Köln und 2006 beim Besuch des Papstes in Bayern waren die Malteser schon federführend für den Sanitätsdienst verantwortlich und mit mehreren tausend Helfern im Einsatz. Seit dem Heiligen Jahr 2000 besetzen die Malteser auch eine Erste-Hilfe Stelle auf dem Petersplatz in Rom.

3 Responses to “Malteser bereiten sich auf Papstbesuch vor”

  1. Martin on September 7th, 2011 11:21

    Ich erinnere mich an die vernichtende Stellungnahme des Innenministeriums NRW nach dem Debakel auf dem Marienfeld.

  2. Peter on September 7th, 2011 16:45

    Nun, das war wohl eher darauf zurück zu führen das alle betroffenen Landkreise da mitgemischt haben. So mußte man teilweise Stunden auf einen KTW bzw RTW warten. Es durfte ja kein RTW/KTW an den UHS´en stehen, sondern die sollten von extern einfahren, was von der San EL vorhergesagt, in die Hose ging.

  3. Susi on September 26th, 2011 18:55

    Respekt, da war der Papst in Deutschland und sagte: „Eine vom Weltlichen entlastete Kirche vermag gerade auch im sozial karitativen Bereich den Menschen, den Leidenden wie ihren Helfern, die besondere Lebenskraft des christlichen Glaubens vermitteln.“ Wie recht er hat. Staat und Kirche gehören generell getrennt.

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