Luftrettung: Bundesamt zieht Bilanz


Bonn (BBK) – Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) verzeichnete im vergangenen Jahr einen erneuten Anstieg der Einsatzzahlen seiner orangefarbenen Zivilschutz-Hubschrauber. Im Jahr 2008 flogen die Hubschrauber rund 17.680 Einsätze für den Luftrettungsdienst in Deutschland. Das sind knapp 1.000 Einsätze mehr als im Vorjahr. 

Bundesweit starten täglich zwölf „Retter in Orange“, um Menschen zu helfen. Pro Tag hoben sie in 2008 durchschnittlich zu 48 Rettungsflügen ab.

Erneut weist die Einsatzstatistik den am Hamburger Luftrettungszentrum stationierten „Christoph 29“ als Spitzenreiter aus. Mit 2605 Rettungseinsätzen hat „Christoph 29“ den Vorjahreswert um 539 Einsätze überschritten.

Verglichen mit dem Vorjahr und den anderen Luftrettungszentren sind auch die Einsatzzahlen bei „Christoph 4“ in Hannover und „Christoph 13“ in Bielefeld angestiegen, durchschnittlich um zehn Prozent.

Die fliegenden Notärzte konnten in 2008 rund 10.750 Patienten behandeln und 4.270 in nahe gelegene Krankenhäuser transportieren. Eine der häufigsten Ursachen für die Hubschraubereinsätze waren Herz- und Kreislauferkrankungen.

Im vergangenen Jahr hat der Bund die Flotte der Zivilschutz-Hubschrauber erneuert. Sie unterstützen nicht nur die Luftrettung in Deutschland, sondern sind auch für den Katastrophenfall gerüstet. Dann erfüllen sie Aufgaben wie Schadenstellen überwachen, Bevölkerungsbewegungen lenken oder radioaktive Strahlung aus der Luft messen.

Die genaue Einsatzbilanz der Zivilschutzhubschrauber finden Sie hier: statistik-2008

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