LKW-Crash forderte Rettungsteam alles ab


Pforzheim (Pressedienst der Feuerwehr Pforzheim) – Ein LKW-Unfall auf der Autobahn A8 zwischen den Anschlussstellen Nord und Ost in Richtung Stuttgart stellte Feuerwehr und Rettungsdienst vor eine schwierige Aufgabe.

Am Samstagmorgen gegen zehn vor zwei verunglückte ein Sattelzug, beladen mit Lebensmitteln. Aus noch nicht geklärte Ursache krachte der Sattelzug über eine Leitplanke, stürzte in den Igelsbach und blieb auf der Beifahrerseite liegen. Der ansprechbare und verletzte Fahrer war mit beiden Beinen derart massiv im Führerhaus eingeklemmt, dass die technische Rettung der Person drei Stunden beanspruchte – eine der langwierigsten und aufwändigsten Personenrettungen bei einem Unfall seit vielen Jahren. Der Fahrer wurde parallel von Notarzt und Rettungsdienstpersonal medizinisch betreut und versorgt.

Auslaufende Betriebsstoffe verunreinigten den Igelsbach, so dass in dessen Verlauf von den Feuerwehren Pforzheim und Niefern zwei Ölsperren eingebracht wurden. Nachdem die Einsatzstelle im Wassereinzugsgebiet liegt, wurde ebenfalls ein Vertreter des Amts für Umweltschutz hinzugezogen.

Nach Abschluss der Personenrettung wurden ca. 350 Liter Kraftstoff aus den Kraftstoffbehältern abgepumpt. Die Feuerwehr Pforzheim war mit den Abteilungen Berufsfeuerwehr, Brötzingen-Weststadt und Eutingen mit insgesamt zwölf Fahrzeugen und 33 Feuerwehrkräften eingesetzt.

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