Lehrübung der Wasserwacht


Ambach (BRK) – Bei einer groß angelegten Lehrübung überzeugte die Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes am vergangenen Donnerstag. In Schwaiblbach bei Ambach am Starnberger See zeigte die Wasserwacht einen Ausschnitt ihres umfangreichen Leistungsspektrums, darunter die Rettung Ertrinkender, die Bergung gekenterter Segler und die Versorgung verunglückter Taucher.

Besondere Aufmerksamkeit erregte die spektakuläre Bergung zweier Autofahrer aus einem Audi TT aus den Tiefen des Starnberger Sees.

Innenminister Hermann verwies auch auf die Leistungen des Freistaats an die Wasserwacht Bayern. Rund 1,4 Millionen Euro erhielten die Wasserretter für Ausrüstung, Einsatzfahrzeuge, Boote und sonstige technische Geräte.

Herrmann verdeutlichte weiter den hohen Stellenwert und die Kompetenz der Retter: „Die Arbeit der Wasserwacht Bayern ist ehrenamtlich und auf hoch professionellem Leistungsniveau und unverzichtbar für die Bürger im Freistaat Bayern.“

An den Wochenenden und in der Ferienzeit besetzt die Wasserwacht rund 614 Rettungsstationen an Bayerns Seen und Flüssen. Wasserwacht-Chefin Ilse Aigner und selbst aktive Rettungsschwimmerin: „Mit rund 1,7 Millionen Einsatzstunden setzen die Mitglieder der Wasserwacht ein unübersehbares Zeichen menschlicher Solidarität. Doch fordern zunehmende Freizeitaktivitäten und Gedankenlosigkeit die Wasserwacht immer stärker.“

Nach der Statistik der Wasserwacht konnten in 2007 125 Menschen lebend aus dem Wasser gerettet werden, 66 fanden jedoch den Tod.

Faktisch leistete die BRK-Wasserwacht im vergangenen Jahr in 21.235 Fällen Erste Hilfe. Von 44 Wiederbelebungen waren 27 erfolgreich. Auch erbrachte die Wasserwacht Bayern in 2007 rund in 100 Fällen Hilfeleistungen an Sportbootbesatzungen, in 681 Fällen Erste Hilfe Leistungen an Schwimmern, in 669 Fällen Erste Hilfe Leistungen an Seglern und Surfern.

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