Königlich: Hangareinweihung in Niebüll


Niebüll (DRF) – Am 1. April eröffnete die Niebüller Station der DRF Luftrettung feierlich ihr neues Hangargebäude. Königliche Hoheit Prinzessin Benedikte von Dänemark war Ehrengast der Veranstaltung.

„Ich freue mich heute mit Ihnen die Hangareinweihung zu feiern. Wir blicken auf eine deutsch-dänische Erfolgsgeschichte zurück. Mit über 1.000 Einsätzen jährlich ist Christoph Europa 5 gut im Rettungswesen etabliert. Rund 10% der Einsätze werden in Dänemark geleistet. Die neuen Räumlichkeiten bieten noch bessere Arbeitsbedingungen für unsere Besatzungen. Dies kommt letztlich den uns anvertrauten Patienten in Deutschland und Dänemark zugute“, betonte Nicole Steiger, Aufsichtsrätin der DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG, in ihrer Begrüßungsrede.

Ihre Hoheit Prinzessin Benedikte von Dänemark, die schon 2005 den Hubschrauber feierlich in Dienst stellte, fühlt sich der Arbeit der Niebüller Luftretter in besonderer Weise verbunden und ist Ehrenfördermitglied im DRF e.V. Sie stellte schon 2005 den Hubschrauber mit in Dienst.

Der finanziellen Unterstützung der Krankenkassen in Schleswig-Holstein ist es zu verdanken, dass der Neubau in Niebüll umgesetzt werden konnte. „Grenzen in der medizinischen Versorgung müssen überwunden werden. Deshalb ist gerade diese gutnachbarschaftliche Luftrettung eine lohnende Investition in die Zukunft “, erläutert Dietmar Katzer, Leiter des Ersatzkassenverbandes vdek Schleswig-Holstein, die Gründe für das Engagement.

Geschichte der Station Niebüll

Am 1. April 2005 stationierte die DRF Luftrettung am Krankenhaus in Niebüll einen Rettungshubschrauber. „Christoph Europa 5“ war seitdem in einem Zelthangar unterbracht, die Büroräume befanden sich im benachbarten Schwesternheim. Mit der Stationierung des Hubschraubers in Niebüll verbesserte sich nicht nur die Versorgung der Menschen auf den norddeutschen Inseln und Halligen, sondern es wurde damit auch die erste grenzüberschreitende Luftrettung zwischen Deutschland und Dänemark begründet. Diese erfolgreiche Kooperation war durch ein Pilotprojekt der DRF Luftrettung, des dänischen Rettungsdienstbetreibers Falck, des deutschen Landkreises Nordfriesland und des dänischen Verwaltungsbezirks Syddanmark möglich geworden.

Der Niebüller Hubschrauber der DRF Luftrettung wird täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang in der Notfallrettung eingesetzt. „Christoph Europa 5“ kann Einsatzorte im Umkreis von 50 Kilometern in maximal 15 Minuten erreichen. Bisher hat „Christoph Europa 5“ insgesamt 3.710 Einsätze geleistet, davon 353 in Dänemark.

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