Köln: Karnevalsbeginn sorgt für viele Rettungsdiensteinsätze


Köln (fw) – Viele Feiernde strömten am Sonntag zur Sessionseröffnung in die Kölner Altstadt. Sie feierten fröhlich und ausgelassen, sorgten aber für etwas weniger Rettungsdiensteinsätze als beim letzten Karnevalsbeginn im vorigen Jahr. Von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr rückten die Rettungswagen zu insgesamt 268 Einsätzen aus. Im Vorjahr waren es 294 Einsätze gewesen.

Dieser Tag stellt wie immer eine besondere Herausforderung für den Kölner Rettungsdienst dar. Um dem hohen Einsatzaufkommen gerecht zu werden, sind zusätzliche Einsatzkräfte im Dienst. ASB Köln, DRK, JUH und MH haben ergänzend zum regulären Rettungsdienst an der Deutzer Werft 15 Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug stationiert.

Von dort gelangen sie schnell über die Deutzer Brücke, die für den normalen Autoverkehr gesperrt ist, in die Altstadt. Diese „Rettungswache“ wird von der Feuerwehr organisiert. Der Fernmeldedienst der Freiwilligen Feuerwehr Köln und der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr sind hier im Einsatz.

Um kleinere Verletzungen zu behandeln, haben die Hilfsorganisationen außerdem Unfallhilfsstellen in der Altstadt und im Kwartier Lattäng eingerichtet. Des Weiteren sind Trupps zu Fuß unterwegs, um schnellstmöglich verletzten oder erkrankten Jecken helfen zu können.

Die Leitstelle der Feuerwehr ist ebenso personell verstärkt worden, um die vielen Notrufe annehmen und schnelle Hilfe koordinieren zu können. Im Bereich der Feuerwehreinsätze sind bislang keine besonderen Einsätze zu vermelden.

(Bild: Feuerwehr Köln)

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