Katholikentag: Malteser ziehen Bilanz


Regensburg (MHD) – Der Malteser Hilfsdienst zieht eine positive Bilanz über den 99. Deutschen Katholikentag in Regensburg, der am Sonntag (01.06.2014) zu Ende ging. Im Sanitätsdienst mussten die Malteser 370 Patienten versorgen und 31 Personen in Krankenhäuser transportieren. Insgesamt waren rund 600 Malteser aus vielen Teilen Deutschlands im Einsatz.

Aus Nordrhein-Westfalen rückten 155 ehrenamtliche Malteser nach Regensburg aus. Die Malteser aus der Erzdiözese München und Freising waren mit 50 Sanitätskräften beim Katholikentag für die medizinische Erstversorgung im Einsatz. „Wir haben Einsatzkräfte aus der gesamten Diözese zusammengezogen, um die Kollegen in Regensburg zu unterstützen“, berichtete Christiana Mitterer, Referentin für den Katastrophenschutz bei den Maltesern im Bistum. Für ihre Planungen sind die Malteser von täglich rund 35.000 Menschen ausgegangen. Die Malteser aus München und Freising besetzten zwei Unfallhilfsstellen sowie vier Rettungs- und Krankentransportwagen.

„Ich denke, es ist uns gelungen, uns als guter Partner des Deutschen Katholikentages zu präsentieren“, resümierte Benedikt Liefländer, Gesamteinsatzleiter der Malteser. „Wir haben alle Wünsche des Veranstalters erfüllt, sodass wir als katholische Organisation zum Gelingen dieser Tage beigetragen haben.“

Für die 80.000 Teilnehmer der fünftägigen Veranstaltung bedeutete dies, dass die Malteser nicht nur im Sanitätsdienst das Stadtgebiet prägten. Die Gäste erlebten die Malteser auch im Fahrdienst, in der Begleitung von Menschen mit Behinderung, in der Kinderbetreuung, in den Unterkünften sowie inhaltlich auf Podien, an Informationsständen und in Werkstätten.

Die 370 vom Sanitätsdienst zu versorgenden Patienten und 31 Transporte würden im Rahmen der für eine solche Veranstaltung zu erwartenden Zahlen liegen, teilten die Malteser mit.

(Symbolfoto: Markus Nietert/Malteser)

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