Retter kamen ins Schleudern


Rüthen (RD) – Der Kreis Soest bot seinen rund 150 Mitarbeitern des Rettungsdienstes auf der Verkehrsübungsanlage „Kaiserkuhle“ in Rüthen die Möglichkeit, ein Fahrsicherheitstraining zu absolvieren. Unter den wachsamen Augen  von erfahren ADAC-Fahrsicherheitstrainern meisterten die Retter ihre Übungen.

Vom Slalomfahren, rasanter Kreisfahrt, Gefahrenbremsung oder dem plötzlichen Ausweichen vor einem Hindernis war alles dabei. Bei Geschwindigkeiten zwischen 30 und 40 km/h wurden die Fahrer auf dem speziellen Gelände an die Grenzen der Fahrphysik gebracht. Selbst die modernen Sicherheitstechniken wie ABS oder ESP schützen nicht immer vor Unfällen, erläuterten die ADAC-Trainer.

Auch das Ein- und Ausparken der großen Rettungswagen auf engstem Raum wurde geübt. „Oft müssen wir in schmale Hofeinfahrten oder auf engen Plätzen wenden. Da muss man die Maße seines Einsatzfahrzeuges schon kennen“, weiß Hans-Peter Trilling, Abteilungsleiter Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz.

An insgesamt zehn Terminen haben die Retter die Möglichkeit, ihr fahrerisches Können zu verbessern. Da solche Fahrtrainings keine Pflicht sind, bietet der Kreis Soest seinen Mitarbeitern durch die Teilnahme ein besonderes Bonbon. Und dieses bereits zum wiederholten Male.

„Uns ist es besonders wichtig, dass unsere Fahrer die Einsatzfahrzeuge sicher an ihren Einsatzort führen“, so Trilling weiter. Deshalb sollen die Fahrer alle drei bis vier Jahre die Möglichkeit bekommen, ein solches Training zu absolvieren.

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