Havariekommando übte auf der Ostsee


Rostock (HK) – „Für Unfälle auf See sind wir gut gerüstet. Die Organisation und die Leistungsfähigkeit des
Havariekommandos haben mich überzeugt. Besonders beeindruckend war das schnelle und
reibungslose Zusammenspiel der einzelnen Bergungsspezialisten von Wasserschutzpolizei,
Notschleppern, Hubschraubern und Flugzeugen,“ so Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee
nach einer Übung des Havariekommandos heute auf der Reede vor Warnemünde.


Unter der Leitung des Havariekommandos trainierten heute auf der Ostsee vor Warnemünde
Spezialisten von Land, zu Wasser und aus der Luft Ölbekämpfung, Notschleppen und die Versorgung
von Verletzten.

 
Der Bundesverkehrsminister nahm an einer so genannten „Kombi-Übung“ teil, bei der die neuesten
Entwicklungen der maritimen Notfallvorsorge durchgespielt wurden: Notschleppen, Ölaufklärung und
Ölbekämpfung, Brandbekämpfung sowie die Versorgung von Verletzen wurden miteinander
kombiniert.

 
„Die Schlagkraft und die Einsatzfähigkeit der verschiedenen Einheiten haben sich weiter verbessert.
Auch im europäischen und weltweiten Vergleich sind wir bei der Unfallbekämpfung und den
entsprechenden Vorsorgemaßnahmen mit dem Havariekommando gut aufgestellt“, so Tiefensee.

 
„Die Übung war ein voller Erfolgt“, kommentiert der Leiter des Havariekommandos, Hans-Werner
Monsees, den heutigen Vormittag. „Hier wurde zum wiederholten Male deutlich, dass die
Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften des Bundes und der Länder mit privaten Firmen wie
Wiking-Helicopters-Services, Scandlines und der ARGE Küstenschutz hervorragend funktioniert“, so
Monsees weiter.

 
Für die Übung wurde eine Kollision zwischen einer Fähre und einem Containerschiff simuliert. Dabei
trainierten Einsatzkräfte der Wasser- und Schifffahrtsämter Lübeck und Stralsund, des Landes
Mecklenburg-Vorpommern, der Feuerwehr Lübeck, der Deutschen Gesellschaft zur Rettung
Schiffbrüchiger (DGzRS) und der Wasserschutzpolizei gemeinsam mit den Besatzungen des
Schleppers „Fairplay 5“ und der Scandlines Fähre „Rostock“.

 
Insgesamt waren etwa 150 Einsatzkräfte an der Übung des Havariekommandos beteiligt. Ebenfalls im
Einsatz: acht Schiffe, ein Ölüberwachungsflugzeug des Typs DO 228 und ein Hubschrauber.

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