Gütersloh: Gute Erfahrungen mit der Notfallkarte


Notfallkarte GueterslohGütersloh (PM GT) – Verschiedene Städte und Gemeinden im Kreis Gütersloh haben vor Jahren begonnen, eine so genannte Notfallkarte für den Rettungsdienst an die Bevölkerung auszugeben. Die Erfahrungen scheinen positiv zu sein. Zur Nachahmung empfohlen?

Bei der Notfallkarte handelt es sich um einen faltbaren, etwa scheckkartengroßen Ausweis, der zum Beispiel im Portemonnaie mitgeführt werden kann. Die Karte ist insbesondere für ältere Menschen gedacht und beinhaltet Informationen zum Gesundheitszustand, zu Vorerkrankungen, Allergien oder Medikamenteneinnahmen des Besitzers. Der Rettungsdienst erhält auf diesem Wege wichtige Fakten, die Patienten oder Angehörige in der Situation eines Notfalls oftmals vergessen mitzuteilen.

Die Stadt Gütersloh war 2011 die erste Kommune im gleichnamigen Kreisgebiet, die eine eigene Notfallkarte auflegte. Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst des Kreises Gütersloh setzte sich Anfang 2013 erfolgreich dafür ein, dass in allen Kommunen im Kreisgebiet eine möglichst einheitliche, erweiterte Notfallkarte eingeführt wurde. Ganz gelungen scheint die Einheitlichkeit aber noch nicht zu sein: Die Stadt Gütersloh will die Anpassung bei einer neuen Auflage prüfen; Rheda-Wiedenbrück hat ein leicht abweichendes Erscheinungsbild gewählt.

„Es kommt uns nicht auf das Logo an, das auf den Karten oben rechts aufgedruckt wird“, macht Ordnungsamtsleiter Dr. Wolfgang Schwentker deutlich. Wichtig sei, dass die Rettungsfachkräfte alle wichtigen Informationen aufgrund des gemeinsamen Erscheinungsbildes schnell erhielten.

(19.08.2014; Foto: Kreis Gütersloh)

One Response to “Gütersloh: Gute Erfahrungen mit der Notfallkarte”

  1. Yvonne Reinhardt via Facebook on August 20th, 2014 07:36

    Das finde ich mal ne gute Idee. Ist mit Sicherheit hilfreich.

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