Gemeinsame EU-Katastrophenschutzübung „Taranis“


011513a1München (BRK) – Die EU will künftig für den Schutz der Zivilbevölkerung besser gerüstet sein. Dazu wurde in Brüssel eine europaweit agierende Katastrophenschutz-Zentrale geschaffen. Sie soll im Ernstfall EU-Länder unterstützen, deren nationale Ressourcen erschöpft sind. Von dort aus werden Einsatzkräfte und der Bedarf an Materialen ermittelt und alarmiert. Für Ende Juni 2013 ist eine gemeinsame Großübung im deutsch-österreichischen Grenzgebiet geplant.

Um in der Praxis künftig auch entsprechend gerüstet zu sein, wird Ende Juni unter der Leitung des Landesrettungskommandanten Anton Holzer vom Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK), Landesverband Salzburg, im Raum Salzburg drei Tage lang eine gemeinsame Katastrophen-Einsatz-Übung unter dem Namen EU-Taranis 2013 stattfinden. Rund 100 Spezialisten des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) werden unter den rund 1000 Teilnehmern sein, die auch aus den Nachbarländern Bulgarien, Italien, Kroatien, Niederlanden, Rumänien und Tschechien kommen. Das Szenario der Übung ist eine Naturkatastrophe mit Überschwemmungen im Alpenraum sowie Erdrutschen und unpassierbaren Verkehrswegen.

RK_Logo_EUTaranis_100Im Vorfeld der Großübung ist es unerlässlich, die Katastrophenschutzhelfer aus Österreich und Bayern in die Besonderheiten einer gemeinsamen Schadensbewältigung einzuweisen und vorzubereiten. Die Ausbildung der bayerischen Teilnehmer wird in drei Gruppen stattfinden; einige der Teilnehmer erhalten weiterführende Schulungen in Schweden.

Die ersten 50 Helfer werden speziell für die Teilnahme an EU-Taranis 2013 am Samstag, den 19. Januar 2013, von Dozenten des ÖRK und BRK sowie von Vertretern der beiden Innenministerien aus Österreich und Bayern unterrichtet.

(Foto: BRK BGL)

3 Responses to “Gemeinsame EU-Katastrophenschutzübung „Taranis“”

  1. Sascha Ross via Facebook on Januar 16th, 2013 14:06

    Wieder nur die Bayern, hm

  2. Sascha Kretzschmar via Facebook on Januar 16th, 2013 14:15

    und die hesse haben die wieder vergessen,und natürlich die andern bundesländer

  3. Heiko Mager via Facebook on Januar 16th, 2013 15:51

    schulungen in schweden… welche ausgewählten führungskräfte dürfen denn da hin? 😉

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