Einsatzreiche Wintersaison 2012/13 im Schwarzwald


Freiburg (BW) – Die Bergwacht Schwarzwald blickt auf einen einsatzreichen Winter zurück. Insgesamt mussten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu 981 Notfällen ausrücken. Allein auf dem Feldberg waren die Helfer 630-mal im Einsatz und versorgten Skifahrer (60 %), Snowboarder (34 %) und weitere verletzte Personen wie Fußgänger, Snowkiter, Schlittenfahrer oder Schneeschuhgeher.

Die meisten Verletzungen betrafen dabei das Knie (27 %), die unteren und oberen Extremitäten (jeweils 17 %) sowie Schulter (13 %) und Kopf (11 %).

„Dank optimierter Sicherheitsbindungen und einer deutlich zunehmenden Akzeptanz der Ski-Helme nimmt das Verletzungsrisiko im Wintersport trotz steigender Geschwindigkeiten und voller Pisten nicht zu“, so Bergwacht-Pressesprecher Adrian Probst. Im Durchschnitt verletzt sich circa einer von 1000 Skifahrern.

„Wir beobachten jedoch eine Zunahme bei Notfällen abseits der ausgewiesenen Wintersportbereiche. Die Bandbreite unserer Einsätze wird immer größer. Neben den klassischen Ski- und Snowboard-Unfällen versorgen wir auch immer mehr Schneeschuhgeher, Wanderer und weitere Personen, die sich in der freien Natur bewegen“, so Probst weiter.

Eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte stellt zudem die Verteilung der Einsätze dar. Nicht mehr nur an den Wochenenden oder an Feiertagen, sondern auch an Werktagen wird die Bergwacht alarmiert. Dies ist vorwiegend auf die wachsende Zahl älterer Menschen zurückzuführen, die nicht an freie Tage gebunden sind.

(Foto: Niklas Eckert/Bergwacht Schwarzwald)

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