Einsatzkräfte unter Schock


FF SchwazSchwaz, Österreich (FF Schwaz) – Der Albtraum eines jeden Feuerwehrmanns und Rettungsdienstlers wurde für Kollegen aus Österreich traurige Realität. Bei einem schweren Verkehrsunfall verstarb ein Mädchen noch am Unfallort, welches einigen Einsatzkräften persönlich bekannt war.

Im österreischischen Stans, einem Ort im Tiroler Karwendelgebirge, wurde die Feuerwehr der Stadt Schwaz am Samstag zu einem Verkehrsunfall gerufen. Ein PKW war ins Schleudern geraten und hatte drei am Gehsteig gehende Personen – zwei Mädchen und einen Jungen – überfahren.
Im Anschluss daran flog das Fahrzeug regelrecht über die etwa 4 Meter hohe Böschung und landete, sich mehrmals überschlagend, 30 Meter in der Wiese auf dem Dach.

Für die Rettungskräfte wurde Großalarm ausgelöst. Die Feuerwehren Stans und Schwaz rückten aus, vier Notärzte aus Schwaz, vorderes Zillertal, Kramsach und Hall/Tirol sowie zahlreiche RTW wurden an die Einsatzstelle beordert. Trotz all der Bemühungen verstarb eine Person noch an der Unfallstelle, eine weitere im Krankenhaus. Der Fahrzeuglenker ringt in der Klinik um sein Leben, die vierte Person ist ebenfalls schwer verletzt, aber stabil.

Für die jungen Einsatzkräfte war der Unfall ein großer Schock. Noch während des Einsatzes fanden sie heraus, dass sie mit dem verstorbenen Mädchen bekannt bzw. sogar befreundet waren. Noch vor Ort wurden sie von erfahrenen Kameraden betreut, auch der Kontakt zu Kriseninterventionsteams des Roten Kreuzes wurde hergestellt.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Stans und Schwaz mit sechs Fahrzeugen und fast 50 Mann.

(Foto: FF Schwaz)

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