Ehrenamtliche Führungskräfte tauschten sich aus


Bad Boll (JUH) – Ehrenamtliche Führungskräfte des Katastrophenschutzes der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Bayern und Baden-Württemberg trafen sich am vergangenen Freitag und Samstag zu einer gemeinsamen Tagung in Bad Boll.
Die über 70 Teilnehmer sind bei den Johannitern tätig als Bereitschaftsführer, Ortsbeauftragte, Zug- und Gruppenführer, Einheitsführer von Rettungshundestaffeln sowie Einsatzleiter für Großeinsätze.

Besonders gefreut hat sich das Team um André Kühner, Fachbereichsleiter Katastrophenschutz / SEG / Großeinsatz (LV Baden-Württemberg), und Jürgen Federmann, Bereichleiter Einsatzdienste (LV Bayern), über die Teilnahme des neuen ehrenamtlichen Landesvorstandes von Baden-Württemberg, Wolf-Dieter Graf von Degenfeld-Schonburg.

Die Themen des diesjährigen „Dialogs der Führungskräfte“ waren u.a. Informationen zum Zivil- und Katastrophenschutz, Änderungen, Trends und Entwicklungen. Hierzu war Jens Kampelmann, zuständiger Fachbereichsleiter der Bundesgeschäftsstelle, aus Berlin angereist.

Schwerpunkt in diesem Jahr war das Thema Pressearbeit in Ausnahmesituationen. Rainer Lang, Journalist bei der Diakonie Katastrophenhilfe, berichtete aus seinen Erfahrungen in der Auslandshilfe und schilderte seine Erfahrungen seitens der Presse bei Katastrophen und in Großeinsätzen. Tipps und Regeln zum Umgang mit der Presse aus Sicht der JUH gab Sabine Zeller, Fachbereichsleiterin Marketing und Kommunikation (LV Baden-Württemberg).

Christian Zollner von der Berufsfeuerwehr München und Mitglied der Projektgruppe DigiNet gab umfangreiche Informationen zum Thema Digitalfunk.

Einen vertiefenden Vortrag zum Thema Sanitätsdienst und Großeinsätze gab Dr. Med Harald Genzwürker, stellvertretender Landesarzt Baden-Württemberg. Zum Abschluss gab Thomas Egelhaaf im Auftrag des Innenministeriums Baden-Württemberg einen umfangreichen Einblick in die Neuerungen zum Thema Katastrophenschutz.

Die Veranstaltung wurde von den Teilnehmern positiv bewertet und wird im nächsten Jahr wieder stattfinden.

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