DRK demonstrierte Trinkwasseraufbereitung


Helmstedt (DRK) – Als die Planungen zum diesjährigen Rotkreuztag in Helmstedt begannen, konnte niemand ahnen, wie aktuell die Darstellung der Trinkwassergewinnung durch das DRK werden würde. Die Naturkatastrophen in Birma und China zeigen, dass es immer wieder zuerst der Mangel an sauberem Trinkwasser ist, der das Überleben der Menschen in den Unglückgebieten bedroht.

Bei der Präsentation der breit gefächerten Arbeit des Roten Kreuzes wurde eine Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) des DRK-Landesverbandes aus Hannover vor Ort aufgebaut und betrieben. Dafür war die Fachdienstbereitschaft des Landesverbandes am frühen Morgen mit fünf Helfern und zwei Fahrzeugen angereist. Vor dem Hintergrund, dass solche baugleichen Anlagen derzeit in den Krisenregionen eingesetzt werden, nutzten viele Besucher in der Helmstedter Innenstadt die Möglichkeit, eine solche Anlage einmal genau anzuschauen und sich erklären zu lassen.

Sätze wie „Ach, auch so was macht das DRK?“ und „Toll, so etwas mal live zu sehen, wovon man sonst nur im Fernsehen hört“, fielen häufig an diesem Tag. Die Fachleute aus Hannover erklärten geduldig immer wieder den Ablauf der chemischen Vorbehandlung mittels Chlor, Eisen-III-Chlorid sowie Aktivkohle und den anschließenden Filterprozess der Anlage.

Eindeutig das Ergebnis: Mit relativ geringem Aufwand wurde aus dem trüben Wasser im Vorbehandlungsbecken reines „Trinkwasser“, auch wenn es als solches ohne behördliche Freigabe in Deutschland nicht bezeichnet und ausgegeben werden darf. 

Ein rundum gelungener Tag in Helmstedt, der viele Besucher über das breite Spektrum der Rotkreuzarbeit, von der Sozialarbeit über den örtlichen Sanitätsdienst bis zur Wasseraufbereitung für die Auslandshilfe, informierte.

Ausführliche Informationen über die Trinkwasseraufbereitung hält die Fachdienstbereitschaft  im Internet unter www.fdb-drk.de bereit.

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