Die Ironmen des BRK


Teisendorf (BRK/ml) – Fitness und Sportlichkeit sind im körperlich oft belastenden Berufsalltag eines Rettungsassistenten klare Vorteile. Zwei Mitarbeiter der BRK-Rettungswache Teisendorf haben beim Triathlon „Quelle Challenge Roth“ in Franken nun ihre Ausdauer unter Beweis gestellt.Lars Karstens aus Bischofswiesen und Alf Mayer aus Anger bewältigten das weltgrößte Langdistanzrennen mit 2.500 Startern, wobei sie 3,8 Kilometer weit schwimmen, 180 Kilometer mit dem Rad fahren und anschließend einen kompletten Marathonlauf über 42,195 Kilometer absolvieren mussten.

Auf den Wettbewerb hatten sich die BRK-Sanitäter über längere Zeit hinweg mit kontinuierlichem Training vorbereitet.

Pünktlich um 7 Uhr  gingen sie bei Dauerregen und 13 Grad an den Start. Nach der kräftezehrenden Schwimmdistanz mussten sie den widrigen Wetterverhältnissen auf der Radstrecke trotzen; sogar der Weltmeister Chris McCormick gab nach rund 80  Kilometern wegen der kühlen Witterung auf.

Wer sich wie Lars Karstens und Alf Mayer seine Kräfte gut eingeteilt hatte, erreichte nach über 40 Kilometern Marathonlauf das lang ersehnte Ziel.

Beim Wechsel auf die Laufstrecke schien sogar für rund eine halbe Stunde die Sonne, bevor ein erneuter Wolkenbruch wieder alle Teilnehmer komplett durchnässte.

„Der Wettbewerb ist schon eine brutale Schinderei; ich bin aber stolz den Lauf-Marathon noch in vier Stunden und 33 Minuten ohne Gehpausen geschafft zu haben“, berichtet Mayer, der rund sechs Wochen zuvor bei einem Fahrradunfall  verletzt wurde und drei Wochen lang nicht trainieren konnte.

In der Wertung der Deutschen Meisterschaft schaffte Karstens in zwölf Stunden, 26 Minuten und 35 Sekunden den 309. und Mayer mit zwölf Stunden 35 Minuten und 43 Sekunden den 314. Platz.

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