Der Rettungsdienst als Verlustgeschäft


Ludwigsburg (rd.de) – Der zweitgrößte DRK-Kreisverband in Baden-Württemberg legt seine Defizite im Bereich Rettungsdienst offen. Alleine im letzten Jahr fuhr das DRK in Ludwigsburg 560.000 Euro Verlust ein. Der DRK-Kreisverband spricht in seinem Jahresbericht 2010 von grundlegenden strukturellen Problemen in der Rettungsdienst-Finanzierung des Landes Baden Württemberg. Lassen sich die Verluste nicht eindämmen, ist der Betriebszweig Rettungsdienst in seinem Bestand bedroht.

Der Vorstand des DRK-Kreisverbandes Ludwigsburg rechnete auf der Kreisversammlung seinen Mitgliedern für 2010 einen Verlust von 521.000 Euro vor. Aus den Vorjahren sind 4,76 Millionen Euro Verlustvortrag zu addieren, macht einen Gesamtverlust von rund 5,3 Millionen Euro. Größter Verlustbringer im Hause ist der Rettungsdienst. Dem Rettungsdienst fehlen bei einem Gesamtumsatz von 6,94 Millionen Euro satte 560.000 Euro, um kostendeckend zu sein.

Der Kreis Ludwigsburg zählt über 500.000 Einwohner, die im Wesentlichen durch den ASB und das DRK rettungsdienstlich versorgt werden. Allein das DRK hat sechs Rettungswagen im 24-Stunden-Dienst, einen Tag-RTW, zweieinhalb NEFs, einen selbstfahrenden Notarzt in Großbottwar sowie eine Flotte von 14 Krankenwagen im Einsatz. Angesichts der Verluste, schaut das DRK Ludwigsburg fast neidisch in andere Bundesländer, in denen die Kommunen die Rettungsdienstgebühren auskömmlich festlegen können. Die Verhandlungspositionen zwischen Leistungserbringern und Kostenträgern in Baden-Württemberg sind jedenfalls seit Jahren festgefahren.

„Baden-Württemberg hat den günstigsten Rettungsdienst aller Bundesländer“, sagt man in Ludwigsburg, doch die Kostenannahmen stimmen mit der Realität längst nicht mehr überein. Die Situation verschärft sich durch den Wegfall der Zivildienstleistenden. Im Krankentransport soll nun hauptamtliches Personal eingesetzt werden. Das ist schwer zu finden und teurer als der Einsatz von Zivildienstleistenden. Und von den Kostenträgern fehlt bisher die Zusage, diese Mehrkosten zu übernehmen.

Sparziele auf dem Rücken der Mitarbeiter

Wer im Rettungsdienst Geld sparen soll, der muss an die Lohnkosten heran. Alle Mitarbeiter würden nach TVöD bezahlt. Die DRK-Rettungsdienst GmbH Ludwigsburg sei gerade gegründet worden, erläutert der Kreisverband. Theoretisch könnten neu eingestellte Mitarbeiter der gGmbH in einem Haustarif schlechter bezahlt werden. Aber findet man dann noch entsprechendes Personal?

Die Krankenkassen setzen ihre Sparziele konsequent durch: „Im TVöD bekommen ältere Mitarbeiter mehr Geld. Dass unser Personal älter wird und dadurch mehr Kosten erzeugt, wird nicht berücksichtigt“, erläutert ein DRK-Sprecher. Mehr noch: Die Kassen wollten nun auf Biegen und Brechen eine 45-Stunden-Woche durchfechten, obwohl das dort nicht machbar sei, ärgert sich der Kreisverband. Im Augenblick arbeiten die Retter in einer 43-Stunden-Woche. Dabei ist die Einsatzauslastung in den Schichten sogar in der Nacht so hoch, dass in Ludwigsburg kaum Bereitschaftszeiten eingerechnet werden können.

Im Rahmen der Kreisversammlung wurde erstmals darüber gesprochen, im Notfall die Reißleine zu ziehen und die Konzession für den Rettungsdienst an den Landkreis Ludwigsburg zurückzugeben. Da sei man aber noch lange nicht, beruhigt der Kreisvorstand. Der Kreisverband hat kein Überschuldungsproblem, denn der Eigenkapitalanteil liegt immerhin noch bei 44 Prozent. Liquiditätsengpässe sind allerdings kein Fremdwort. So verschlechtern auch zwei Millionen Euro Rückstellungen durch das Tarifgefüge und jahrelange Unsicherheiten, verursacht durch Rückzahlungen an die Krankenkassen für den Krankentransport, die Bilanz. Zudem nutzen die Kassen ihr gesetzliches Zahlungsziel von maximal 90 Tagen. Hier müssten Außenstände von bis zu 800.000 Euro zwischenfinanziert werden, obwohl die Kassen das 90-Tage-Limit gar nicht voll ausschöpften, so das DRK.

DRK will keinen Rückzug riskieren

Obwohl ein Ausstieg des DRK aus einem Rettungsdienstbereich dieser Größenordnung eine starke Signalwirkung hätte, bemüht sich der DRK-Kreisverband um Schadensbegrenzung und spricht von einer „Ultima Ratio“, die vorerst noch ein Gedankenspiel sei. Der Rettungsdienst ist für den Verband zu wichtig, als dass man das Zepter aus der Hand geben will. Stattdessen setzt das DRK in Ludwigsburg große Hoffnungen auf seinen neuen Vorstand Dr. Utz Remlinger, den stellvertretenden Landrat des Kreises. Vielleicht gelingt es ihm, den Verhandlungen mit den Kostenträgern mehr politisches Gewicht zu verleihen, denn eines ist klar: Bei Verlusten dieser Größenordnung ist selbst bei einem wohlhabenden DRK-Kreisverband das Ende eines qualitätsorientierten Rettungsdienstes in Sicht.

60 Responses to “Der Rettungsdienst als Verlustgeschäft”

  1. Achim on März 24th, 2013 23:30

    Unglaublich!
    Von Seiten des DRK immer wieder das gleiche Gelabere! Irgendwann glauben die den Mist tatsächlich noch selber den die da so von sich geben! Ich hoffe dass nicht wirklich jemand ernsthaft Mitleid mit den DRK Verantwortlichen hat. Bitte nur mit den Mitarbeitern und den Patienten!

  2. Jörn on März 31st, 2013 13:35

    @all: Ich zitiere aus dem aktuellen, 2013 erschienenen, 128 Seiten starken Büchlein „Das Rote Kreuz. Geschichte einer humanitären Bewegung“ von Daniel-Erasmus Kahn, Professor für Völkerrecht und Öffentliches Recht an der Universität der Bundeswehr München.

    ZITATANFANG: „Manche Rotkreuz-Gesellschaft beschränkt sich in der Tat allein auf Genfer Mandat und allenfalls die Katastrophenhilfe, während andere wiederum ihren Tätigkeitsbereich weit in den Wohlfahrts- und Gesundheitssektor ausgedehnt haben, ja inzwischen hier ihren deutlichen Tätigkeitsschwerpunkt aufweisen. Exemplarisch für letztere Entwicklung mag wiederum das Deutsche Rote Kreuz stehen. Vielen in Altenheimen und Kindergärten, im Rettungsdienst oder beim Blutspendedienst tätigen Rotkreuzlern sind so die historischen Wurzeln und ideellen Grundlagen ihrer Tätigkeit als Teil einer einzigartigen humanitären Weltbewegung kaum mehr bewusst. Selbstvergewisserung tut not und eine großangelegte Informationskampagne des DRK-Generalsekretariats soll hierzu in den nächsten Jahren einen wichtigen Beitrag leisten.“ ZITATENDE (S. 118).

    Den Mitgliedern nicht nur des Heidelberger bzw. des Ludwigsburger DRK-Präsidiums sei die Lektüre des Büchleins und die Teilnahme an Workshops zu den Dunant’schen Zielen bzw. den Wurzeln der Rotkreuzbewegung dringend anempfohlen!

    Übrigens: Der besondere Schutz des DRK in Deutschland ergibt sich aus seiner Funktion als Nationale Hilfsgesellschaft, nicht aus seiner Position als Quasi-Monopolist in der Wohlfahrtspflege und im Gesundheitswesen!!!

    Frohe Ostern! 🙂

  3. Jörn on April 2nd, 2013 12:19

    Ende 2012 war die Welt beim DRK Heidelberg wohl noch in Ordnung:

    siehe: http://www.rnz.de//zusammenwiesloch2/00_20121215071706_103145605_Hier_ist_die_Rettung_keine_Routine_.php vom 15.12.2012

    ZITAT hieraus gefällig?

    ZITATANFANG: „Man habe ein bisschen über Standard gebaut, sagte DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Locher gegenüber der RNZ und freute sich über die große Unterstützung, die das Rote Kreuz bei diesem Bauprojekt erfahren habe. Die Baukosten betragen rund 300.000 Euro. Daran haben sich neben dem Land Baden-Württemberg die Dietmar-Hopp-Stiftung, die Stadt Walldorf, die anderen Sprengelgemeinden, Sparkasse Heidelberg und Volksbank Kraichgau sowie viele Walldorfer Gewerbetreibende beteiligt. Wichtig ist für uns die Solidarität der ganzen Bevölkerung, die die Bedeutung dieses Notarztstandorts richtig einschätzt. Mit dieser Solidarität kann man große Projekte schaffen, das ist einfach herrlich, sagte Locher.“ ZITATENDE

    Mit der viel zitierten Solidarität IM Roten Kreuz kann es indes nicht weit her sein, oder? 😉

    Sonnige, aber eiskalte Grüße aus dem Westen

  4. Jörn on April 19th, 2013 10:13

    Zum EIGENTLICHEN Thema ein brandaktueller Beitrag: die straf- und arbeitsrechtliche Aufarbeitung der Missstände beim Roten Kreuz in Ludwigsburg kommt nur schleppend voran, wie gestern Abend die „Stuttgarter Zeitung“ berichtete:

    vgl. http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rotes-kreuz-ludwigsburg-drk-gerichtsprozesse-in-der-warteschleife.30d2a5e7-55a7-4ff4-9d19-64d5c3b1e268.html vom 18.04.2013

    HERZliche Grüße aus dem Westen

  5. Reporter112 on April 19th, 2013 16:36

    Liebe Funktionäre der „Balken-Mafia“ (wie eure Mitarbeiter euch liebevoll oder heute auch weniger freundlich nennen), der Staat / das Land BAWü zieht euch in eurer Gier nach „Marktführerschaft“ im Rettungsdienst echt über den Tisch. Weil laut Weltgesundheitsorganisation WHO oberstes Ziel aller Staaten der Welt die „Salutogenese“ ist, also die durch Prävention erreichte Gesundheit der Menschen, gibt es wirtschaftlich betrachtet Stagnation im Rettungsdienst. Rettungsdienst ist kein Markt, weil durch Marketing erreichtes Wachstum ausgeschlossen ist – es geht nicht.
    Rettungsdienst ist nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und DIN 13050 der medizinische Teil der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr, eine staatliche Pflichtaufgabe. Wie bei der Polizei oder der Feuerwehr wird hier nicht auf ein MEHR an Raub und Brandstiftung gesetzt, sondern durch Prävention auf weniger Einsätze. Das schließt euer Geschäftsmodell aus, mit jeder Fahrt Gewinn machen zu müssen. Die echten öffentlichen Rettungsdienstbereiche in Deutschland erhalten von den Krankenkassen eine Betriebskostenerstattung unabhängig von Einsatzzahlen. Der Betrag pro Einsatz dient nur der Feststellung, welche der 134 gesetzlichen Krankenkassen und der rund 50 privaten Kassen wie viel von den Kosten zu übernehmen hat.
    Seit dem Befehl von SS-Reichsführer Himmler am 1. Juli 1943 zur Übernahme des öffentlichen Krankentransportes sind Jahrzehnte vergangen: Jetzt sollte nach dem seit 23. Mai 1949 geltenden Grundgesetzes das Land seiner Pflicht endlich nachkommen. Da das „rote Plus“ sich zu einem sehr schlecht zahlenden Arbeitgeber entwickelt hat, eine Art Zeitarbeits-Dienstleister“ mit Zeitverträgen im Niedriglohn-Sektor, haben es die Rettungsärzte und Rettungsassistenten verdient, mit der öffentlichen Hand einen richtigen und dauerhaften Arbeitgeber zu erhalten. Es gibt ganz viele Gründe, dass Rettungsassistenten und künftige Notfallsanitäter als Lebensretter ein dem Polizisten und Berufsfeuerwehrangehörigen vergleichbares Gehalt bekommt.
    Wenn ihr Wettbewerb, Markt, Gewinn, Rendite, Dividende und Boni sucht, das geht im Bereich des Krankentaxigewerbes mit Mietliegewagen Typ A (EN 1789). Außerhalb der medizinischen Gefahrenabwehr gibt es immer mehr vorgeplante ambulante Behandlung von Patienten, die dann adäquat befördert werden müssen. Da könnt ihr auch Geld verdienen, ohne „rot“ zu werden.

  6. Jörn on Juni 3rd, 2013 22:18

    Es gibt NEUES aus dem Landkreis Ludwigsburg zu berichten: Seit dem 1. Juni steht das Ditzinger NEF montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung – und damit unter der Woche drei Stunden länger als bislang:

    vgl. http://www.lkz.de/lokales/stadt-kreis-ludwigsburg_artikel,-Aufbauspritzen-fuer-die-Notarzt-Versorgung-_arid,138440.html vom 25. Mai 2013

    Ob damit aber die notärztliche Versorgung im Strohgäu entscheidend verbessert werden kann, steht allerdings weiterhin in den Sternen. Denn am Wochenende ist das NEF nicht besetzt.

    Und von dem gesetzlich vorgeschriebenen Ziel, in 95 Prozent aller Notfälle JEDEN Notfallort im Rettungsdienstbereich innerhalb von 10, spätestens 15 Minuten zu erreichen, scheinen sich die Verantwortlichen in aller Stille bereits verabschiedet zu haben…

    Abendliche Grüße aus dem Südwesten

  7. Achim on Juni 5th, 2013 11:53

    @Jörn:
    „…Und von dem gesetzlich vorgeschriebenen Ziel, in 95 Prozent aller Notfälle JEDEN Notfallort im Rettungsdienstbereich innerhalb von 10, spätestens 15 Minuten zu erreichen, scheinen sich die Verantwortlichen in aller Stille bereits verabschiedet zu haben… “

    Ganz so kann man das nicht sehen! Die meisten Einsätze und somit die größte Lücke im Versorgungssystem dürfte während der Hauptverkehrszeit in dieser Region zu finden sein. Denken Sie bitte doch mal an die BAB 81 direkt vor Ort!
    Sicherlich wäre eine weitere Ausdehnung der Betriebszeiten auch auf das Wochenende und die Feiertage mehr als wünschenswert.

    In dem Nachbarlandkreis der Ihnen auch bestens bekannt ist, kam man jetzt scheinbar auf die Idee, sinkende Hilfsfristzeiten während der Hauptverkehrs/Tageszeit mit Verlängerungen der Vorhaltungen am Abend in die Nacht hinein, ausgleichen zu wollen. Das mutet mir viel seltsamer an. 😉
    Viele Grüße aus der Region

  8. Jörn on Juni 24th, 2013 17:18

    Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 hat die Abteilung Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Ludwigsburg wieder Verluste gemacht – mit 583.600 Euro allerdings nur noch halb so viel wie noch im Jahr 2011.

    Vgl. http://www.lkz.de/lokales/stadt-kreis-ludwigsburg_artikel,-Das-Positive-steht-im-Mittelpunkt-_arid,144554.html vom 24.06.2013

    Bleibt zu hoffen, dass dem neuen Vorstand und der neuen Geschäftsführung die Wende zum Positiven gelingen wird.

    Regnerische Grüße aus dem Südwesten

  9. Güni on Juli 13th, 2013 00:02

    @Jörn:
    “…Und von dem gesetzlich vorgeschriebenen Ziel, in 95 Prozent aller Notfälle JEDEN Notfallort im Rettungsdienstbereich innerhalb von 10, spätestens 15 Minuten zu erreichen, scheinen sich die Verantwortlichen in aller Stille bereits verabschiedet zu haben… ”

    Ich habe im Rems-Murr-Kreis meinen Zivi als Rettungshelfer abgeleistet. In 10 Minuten erreiche ich, wenn ich in Haubersbronn bin, Rienharz. Mein Rettungswachenleiter hat dafür aber 30 Minuten gebraucht, bzw. hat die Fahrt verzögert und ist garnicht erst hingefahren. Als von der Leitstelle der Einsatz kam ist er nur mit 50 – 60 km/h weitergefahren, da er noch einen privaten Termin hatte. Alle Autofahrer haben uns überholt aber mit leerem RTW. Als um 12.50Uhr der andere RS von der Schicht noch nicht da war, hat er den RTW an der Rettungswache gewendet und ist dann zur Tankstelle gefahren um zu tanken, obwohl der Tank noch 3/4 voll war. Dann kam erst der andere RS war aber noch in zivil. Wir wurden von der Leitstelle mindestens 5 mal angefunkt dass der Diensthabende Arzt vor Ort ist und wartet. Dann bin ich mit dem anderen RS nach Rienharz gefahren. Meine Tante habe ich von dort ins Krankenhaus gefahren. Sie ist dann an Lungeninfarkt gestorben. Dies war dann meine letzte Fahrt als Zivi.

    Wenn man Signalfahrten bewusst verzögert und den Tod anderer Leute billigend in Kauf nimmt, dann bringen auch Anfahrtszeiten, die bei 10 Minuten liegen nix. Ich hätte ja auch einfach um 13.00Uhr aussteigen können und sagen, dass meine Zivildienstzeit jetzt beendet ist. Die Überstunden konnte ich auch nicht abfeiern oder ausbezahlen lassen wie bei dem Rettungswachenleiter. Deshalb verstehe ich diese Handlungsweise des Rettungswachenleiters als unterlassene Hilfeleistung gleich zweimal nicht.
    Ich habe den Dienst gemacht weil ich anderen helfen wollte. Wenn jemand private Termine als wichtiger erachtet als Menschen zu helfen, dann hat er im RD nichts zu suchen und ist fehl am Platz.
    Er hat es allerdings auch schon gebracht nicht direkt vom Krankenhaus Schorndorf nach Welzheim zu fahren, sondern über Umweg nach Urbach zu seiner Wohnung. Was er da gemacht hat – keine Ahnung (gearbeitet etc.). Jedenfalls ist das auch nicht optimal wenn man hier längere Zeit steht. Wenn man z.B. einen Einsatz zum Ebnisee, Kaisersbach oder noch weiter raus hat, würde man das in 10-15 Minuten nicht schaffen. Von Welzheim aus, ja. In anderen Worten: Ob der RTW an der Rettungswache steht oder ein paar hundert Meter weg ist egal, wenn es aber 10km weg ist und ich muss in die andere Richtung nochmals über 10km fahren, dann habe ich über 20km und es gibt Probleme. Probleme.

    Abendliche Grüße von Güni

  10. Achim on Juli 15th, 2013 11:20

    So was sollte man nicht erleben müssen! Echt krass deine Schilderung!
    Ich gehe aber auch davon aus dass das Ganze schon ein paar Tage zurückliegt? Stichwort Zivi? Ansonsten könnte da jetzt auf jemanden ein Problem zu rollen!
    🙁

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