Der Kampf um angemessene Bezahlung


Bremen (rd.de) – Schon seit Monaten streiken in vielen Orten und Landkreisen immer wieder Rettungsdienstmitarbeiter, um eine ihrer Meinung nach angemessene Bezahlung zu erwirken. Durch fehlende Tarifbindung ihrer Arbeitgeber ist es im Laufe der Jahre zu einem empfindlichen Reallohnverlust gekommen. Mancher Rettungsassistent ist deshalb schon gezwungen, Zweitjobs anzunehmen, um seine Familie zu ernähren. Rettungsfachkräfte mit Vollzeitstelle, die monatlich mit zirka tausend Euro auskommen müssen, sind keine Seltenheit mehr.

Arbeitgeber verweisen in diesem Zusammenhang darauf, dass nur noch ein Bruchteil der Rettungsdienstmitarbeiter in Deutschland nach Tarif bezahlt wird. Das mit den Kostenträgern ausgehandelte Budget lasse spürbare Gehaltsanpassungen nicht zu, so die Begründung.

Wir nehmen dieses aktuelle Thema zum Anlass, eine Umfrage unter den Nutzern von www.rettungsdienst.de durchzuführen: Wie hoch ist Ihr monatliches Bruttogehalt, wenn Sie als Rettungsfachkraft eine Vollzeitstelle haben? Die Umfrage finden Sie in der rechten Spalte auf unserer Startseite.

(14.11.2008)

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