„Christoph Westfalen“ bleibt gelb


Münster/Osnabrück (ADAC) – Die ADAC-Luftrettung hat die europaweite Ausschreibung um die Luftrettungsstation „Christoph Westfalen“ am Flughafen Münster-Osnabrück gewonnen. Der ITH wird daher für weitere zehn Jahre vom ADAC betrieben.

„Wie freuen uns sehr über das Vertrauen, das uns der Kreis entgegenbringt“, sagte Friedrich Rehkopf, Geschäftsführer der ADAC-Luftrettung, bei der Vertragsunterzeichnung in Greven. „Es zeigt, dass wir qualitativ hochwertige Arbeit leisten und damit den Träger überzeugt haben.“

Bereits seit Januar 2002 wird die Station von der ADAC-Luftrettung im Auftrag des Kernträgers Kreis Steinfurt betrieben. Disponiert wird der Hubschrauber durch die Kreisleitstelle Steinfurt in Rheine.

„Mit dem neuen Vertrag über eine feste Laufzeit von zehn Jahren haben wir Planungssicherheit“, freut sich Rehkopf weiter. „Die bisherigen jährlichen Verlängerungen der Beauftragung ließen nur sehr kurzfristige Maßnahmen zu.“

„Christoph Westfalen“ ist einer von drei Hubschraubern der ADAC-Luftrettung, die 24 Stunden am Tag einsatzbereit sind. Im Jahr 2007 absolvierte er insgesamt 546 Einsätze. Sein Einsatzspektrum betrifft als Intensivtransporthubschrauber hauptsächlich Patiententransporte von Klinik zu Klinik. Als fliegende Intensivstation ist er mit allen notwendigen medizinischen Geräten ausgerüstet, die einen sicheren und möglichst schonenden Transport des Patienten ermöglichen.

Eine besondere Spezialaufgabe des „Christoph Westfalen“ sind so genannte ECMO-Transporte. Diese Extrakorporale Membranoxygenierung ermöglicht es, Patienten mit schwerem Lungen- und Kreislaufversagen in Spezialkliniken zu transportieren. Der Intensivtransporthubschrauber kommt insbesondere bei ECMO-Transporten von Kleinkindern und Neugeborenen zum Einsatz.

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