Christoph 77 startet vom Dach


Mainz (Johannes Gutenberg-Universität) – Gestern Morgen hat der Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber „Christoph 77“ den Betrieb auf dem neuen Dachlandeplatz an der Mainzer Uniklinik aufgenommen.

Der Dachlandeplatz befindet sich auf einem neuen Gebäude in direkter Nähe zum Chirurgiegebäude. Dieser Dachlandeplatz stellt eine weitere wichtige Verbesserung und Ergänzung des rheinland-pfälzischen „Notfall- und Intensivtransportsystems“ dar. Die offizielle Einweihung der Luftrettungsstation findet am 8. August 2008 statt.

Der Bescheid der Landesluftfahrtbehörde wurde dem Klinikum zu Beginn der Woche erteilt. Künftig können auf dem Dachlandeplatz Rettungshubschrauber in unmittelbarer Anbindung an die chirurgische Notaufnahme starten und landen. So entfällt der Zwischentransport der Notfallpatienten mit dem Rettungswagen – das spart insbesondere wertvolle Minuten (Notfallpatienten) und zudem Kosten. „Durch die neue Hubschrauber-Landeplattform in etwa 24 Meter Höhe soll die Versorgung schwerstkranker Patienten nochmals verbessert werden“, betont der Ärztliche Direktor des Klinikums, Prof. Dr. Norbert Pfeiffer. „Gleichzeitig werden Flüge zur Betankung durch die am Standort installierte Tankanlage nicht mehr notwendig sein.“

Im dem Gebäude selbst, das sich noch im Bau befindet, werden moderne Forschungs- und Laborräume, ein Hörsaal und Seminarräume sowie die Hubschraubercrew Platz finden.

„Christoph 77“ ist seit 1. Juli 1997 in Mainz am Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität stationiert und wird gemeinsam vom Klinikum, dem ASB und der gemeinnützigen ADAC Luftrettung betrieben. Er hat in dieser Zeit mehr als 10.000 lebenswichtige Einsätze geflogen.

(25.07.2008)

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?