ASB startet Projekt „Wünschewagen“


Essen (ASB) – Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Regionalverband Ruhr, hat offiziell sein Projekt „Wünschewagen“ gestartet, um schwerstkranken Menschen eine letzte Reise an einen Ort ihrer Wahl zu ermöglichen. Die Samariter suchen noch ehrenamtliche Helfer, die sie bei dem Projekt unterstützen.

Mit dem Ziel, schwerstkranke Menschen und deren Angehörige während einer sorgenvollen und intensiven Zeit zu unterstützen, hat der ASB-Regionalverband Ruhr zunächst in Nordrhein-Westfalen das Projekt „Wünschewagen“ in die Wege geleitet. Ähnlich der „Wunsch-Ambulanz“ in den Niederlanden ist der „Wünschewagen“ ein speziell für diesen Zweck optimierter Krankentransportwagen mit einer modernen notfallmedizinischen Grundausstattung.

Oberste Priorität hat jedoch die Schaffung einer ruhigen und angenehmen Atmosphäre für den Fahrgast und seine Angehörigen während der Fahrt an seinen Wunschort. Egal ob letzte, bewusste Reise an einen lebensgeschichtlich bedeutsamen Ort oder ein großer, gemeinsamer Familienausflug – der „Wünschewagen“ begleitet und betreut schwerstkranke Menschen bei der Erfüllung ihres letzten Wunsches.

Ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht

Die Mitarbeiter des „Wünschewagens“ übernehmen dabei in Absprache mit dem Fahrgast die Organisation der Reise – vom Transport bis hin zu Veranstaltungen am Zielort. Der „Wünschewagen“ ist mit mindestens zwei Begleitpersonen aus dem medizinischen Bereich besetzt, die den Fahrgast auf seiner Reise betreuen.

Um die Qualität in der Betreuung und Pflege schwerstkranker Menschen stets auf höchstem Niveau zu halten, werden – wie berichtet – immer neue Mitarbeiter gesucht, die ihre berufliche Qualifikation in den Dienst eines ehrenamtlichen Engagements legen möchten. Der ASB spricht dabei vor allem Menschen aus den Bereichen Gesundheit und Pflege, Psychologie, Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei an.

Fragen zum Projekt und Bewerbungen sind zu richten an: wuenschewagen@asb-ruhr.info

(04.09.2014; Foto: ASB RV Ruhr)

18 Responses to “ASB startet Projekt „Wünschewagen“”

  1. Yvonne Reinhardt via Facebook on September 4th, 2014 12:30

    Finde ich ne tolle Idee, aber wie wird das Ganze denn finanziert?

  2. Marco on September 4th, 2014 12:52

    Es existiert eine Website:
    http://www.wuenschewagen.com
    Ich denke, hier werden alle Fragen beantwortet.

  3. Matthias Dumke via Facebook on September 4th, 2014 12:59

    In dem man nur erhenamtliches Personal einstellt und der.Patient/Kunde selber zahlen wird. Kann mir nicht vorstellen dass das eine gesetzliche KV übernehmen wird

  4. Yvonne Reinhardt via Facebook on September 4th, 2014 15:18

    Wird wahrscheinlich so sein. Das auf ehrenamtliches Personal zurückgegriffen werden soll, stand ja im Beitrag. Aber wenn der Patient selbst für alle Unkosten aufkommen soll, wird das teuer!

  5. Markus Möhlenbrock via Facebook on September 4th, 2014 18:26

    Leider werden dort wieder unter dem Schutzmantel der Barmherzigkeit die schon genug geschädigten zur Kasse gebeten…….was ist denn wenn die letzte Wunschreise nicht mehr bezahlbar für den Patienten ist? Übernimmt der ASB dann die Kosten?

  6. Stefan on September 4th, 2014 21:08

    Ich denke mal es geht hier um ein rein spendenfinanziertes Projekt, gibt es bei uns in Niedersachsen auch, als deutsche Vertretung der niederländischen Wunschambulanz, die finanzieren sich auch nur aus Spenden und der transportierte muss nichts zahlen. Infos hier: http://www.wunsch-ambulance.de/

  7. Fritz54 on September 5th, 2014 00:36

    Hallo Jungs,
    freut euch doch; dann nehmen euch die gehassten Ehrenamtlichen nicht mehr die Jobs im RD weg, ist doch super für die die Herren und Damen RA`s im Hauptamt

  8. Olaf on September 5th, 2014 05:53

    Schöne Sache , aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen…..so schlimm es für den Pat. auch sein mag und traurig ist. Aber mähen wir irgendwann vorher bei Pat . den Rasen wenn Sie ins KH eingewiesen werden und gehen für Sie einkaufen??

  9. Klaus on September 8th, 2014 14:47

    Wieso hat die Wunschambulanz eigentlich ne SoSi-Anlage? Und vorallem, wer genehmigt so was??

  10. der Münchner on September 9th, 2014 13:09

    also ich versteh die Probleme der meisten Kommentatoren nicht. Dass der Wagen Blaulichter hat, dürfte daran liegen, dass es sich um einen entsprechend erweiterten KTW handelt. Zitat: „…ist der „Wünschewagen“ ein speziell für diesen Zweck optimierter Krankentransportwagen mit einer modernen notfallmedizinischen Grundausstattung.“
    Und zu Olaf: Keine Angst, dass Du das machen mußt. Ein Post zeigt, dass Du dafür nicht geeignet wärst. Auch steht im Artikel, dass es sich um ehrenamtliches Personal handelt. Der ASB München stellt seit 20 Jahren den Kriseninterventionsdienst in München, der rein ehrenamtlich besetzt wird. Die Mitarbeiter sind aber fast alle hauptberuflich im Rettungsdienst oder der Berufsfeuerwehr beschäftigt. Die sehen die Arbeit als wichtig an. Es wird aber keiner dazu gezwungen. Auch wird in München keiner die Notwendigkeit in Abrede stellen wollen. Ähnliches sehe ich für das obige Projekt, dem ich viel Erfolg wünsche.

  11. Olaf on September 10th, 2014 20:58

    @Münchner…oh da bin ich aber froh das Du es erkannt hast…..

  12. Egotoon on September 11th, 2014 22:11

    An alle die der Meinung sind das die Patienten die Kosten tragen müssen, nein, dem ist nicht so.
    Das Projekt wird vollständig aus Spenden (nicht von den Angehörigen oder Patienten) finanziert.
    Die SoSi Anlage ist auf dem Wagen weil es sich, wie schon richtig erwähnt um einen speziell für die Sache umgerüsteten Krankenwagen handelt.

    @Olaf: Als gesunder Mensch ist es leicht so abwertig über Menschen zu reden die nicht mehr lange zu leben haben und nicht mehr mobil sind. Du kannst überall hin wo du willst, diese Menschen nicht.

    Dieses Projekt verdient viel Respekt, da es sich um eine NON-Profit Angelegenheit handelt und Menschen die kaum noch Lebensqualität haben, wenigstens für kurze Zeit diese wiedergegeben wird und ihnen ein Wunsch erfüllt wurde.

    Und nochmal ganz deutlich, ja der ASB trägt die Kosten, selbst wenn nicht genug Spendengelder vorhanden sind.

  13. olaf on September 13th, 2014 21:18

    @Egotoon, wenn Du den Beitrag gelesen hast , geht hervor, dass es nicht gegen die Menschen geht.., dieses verpflichtet ja niemanden dazu oder es heisst ja nicht nur weil ich Ra bin, für jeden da zu sein oder mich aufzuopfern. Irgendwo sind ja auch mal Grenezen.
    Ich finde dieses wie gesagt quatsch, wer es gut findet bitte….soll Er es doch machen. Ich schlafe deswegen nicht schlechter

  14. Alexander Becht on September 18th, 2014 10:58

    Guten Tag,

    beim Lesen der meisten Beiträge zum Thema „Wünschewagen“ zweifle ich daran, mit welchem Verstand sie geschrieben wurden und ich bedauere zutiefst, das Menschen ohne mangelnden Verstand und offenbar teils auch recht würdelos überhaupt in der „Branche“ Rettungsdienst, etc. arbeiten (dürfen); sei es haupt-oder ehrenamtlich.
    Allein der Umstand, das Vorhaben des ASB zu kritisieren und mit völlig deplazierten Hinweisen und Vermutungen zu „hinterfragen“ (seien es die Kosten oder auch die Sondersignalanlage u.a.Blödsinn mehr) , belegt unstrittig, wie viel Zeit der/die eine oder andere hat, solche deplazierten, stets auch noch besserwissenden Zeilen zu schreiben, anstatt sich besseren Dingen zu widmen oder aber die Würde und den Respekt der Kollegen des ASB anzuerkennen, die sich dieser – keineswegs nur immer angenehmen – jedoch freiwilligen Aufgabe widmen. Ich schäme mich für diese „Kommentartoren/innen“ , die man in Frankfurt/M. schlichtweg einfach „Dummschwätzer“ nennt.
    „Gekrönt“ werden die Beiträge offenbar durch „Olaf on September 5th“ , der evtl. wohl eher seinen „Beruf“ , wenn er ihn denn tatsächlich ausübt (ausüben darf) verfehlt hat. Bei mir würde er hierfür erst einmal ein paar Wochen Dienstfahrzeuge reinigen dürfen; er scheint für das Zusammenkommen mit Patienten, die so ganz nebenbei auch unsere Kunden und Existenzsicherung zugleich sind, ohnehin wohl ggfls. nicht geeignet.
    Nein, ich gehöre nicht dem ASB an; ich bin öffentlich-rechtlich und erst seit über 40 Jahren im Beruf RD, FW und KatS; davon seit über 30 Jahren im Führungsdienst und……….. auch noch ea tätig. Ich habe also gar keine Ahnung……..
    Gruß
    Alexander B.

  15. olaf on September 18th, 2014 14:52

    Sorry Alexander für mich schreibst Du Unsinn. Muss man als Engel in diesen Beruf rumlaufen? Ich stehe dazu.
    RD,FW,Kats schön und jetzt?
    Dienstfahrzeuge reinigen…….lachnummer…
    Ich lebe halt nicht von diesem Beruf…..ich verdiene einfach damit mein Geld.
    Müsst ich mir um jeden Gedanken machen , könnte ich ja garnicht mehr schlafen.
    Der Wünschewagen ist übertrieben…derjenige der es machen will, bitteschön.
    Und sorry selbst wenn Du im Führungsdienst bist (falls) , könnte ich Dich nicht ernst nehmen.
    Hat auch nichts mit würdelos zu tun.
    Sorry Du bist für mich schlichtweg ein Brenner.
    Wie wir in NRW sagen ein Dulli

  16. Fritz54 on September 19th, 2014 09:19

    @Alexander Becht on September 18th, 2014

    hallo Alexander,
    in deinem Artikel kann (s.o.) kann ich nur jedes Wort dreimal unterstreichen und unterschreiben,
    die Würdelosigkeit des Artikelschfreibers „Olaf“ oder ist es gar Dummheit, ist durch nichts mehr zu toppen, wahrscheinlich werde diese Kommentare auch noch während der Dienstzeit geschrieben auf Kosten seines ach so schlechten Arbeitgebers, hätte er in dieser Zeit mal den RTW gecheckt oder ein medizinisches Buch gelesen wäre allen geholfen!
    Dies schreibt jemand der seit 1976 im Bereich Kates, RD ,auch in verschiedenen Führungsfunktionen, tätig ist.
    Ich habe gerade letzte Woche eine schwerstkranke Patientin vom Krankenhaus in ein Hospiz verlegt,deshalb rede ich nicht „wie der Blinde von der Farbe“, aber solche Krankentransporte sind ja nichts für -Olaf- und seine Glaubensbrüder, sie wollen ja immer nur „retten“

  17. Hans on September 22nd, 2014 01:36

    @Fritz und Alexander,
    bei allem Respekt, wo geht hervor, dass sich Olaf respektlos den Pat. bzw. über deren Leid verhält.
    Ich lese da rein garnichts raus. Bleibt es doch jeden selbst überlassen wie Er es sieht . Ob gut oder schlecht.
    @Alexander, respekt wenn Sie in im Führungsdienst arbeiten oder nicht, sich dann aber rauszunehmen ob derjenige im Rettungsdienst zu arbeiten hat nur weil Er nicht dieses unterstützt verfehlt auch wohl weit Ihrer Ansicht dieser Sache.Haben Sie das Recht im Rettungsdienst zu arbeiten? Schon Ihre Methoden Dienstfahrzeuge zu reinigen , lassen doch sehr daran zweifeln.
    @Fritz54 Dummheit wegen freier Meinngsäusserung, Sie springen aus dem 10 Stockwerk wenn es 20 vor Ihnen auch machen oder Ihr Chef es Ihnen sagt….?
    Auf Kosten des Arbeitgebers? Des schlechten Arbeitgebers, stellt es gar Ihre unzufriedenheit da? Selbst wenn es so wäre , dass dieser Beitrag während der Arbeit geschrieben wurde und ? Und ? Was nun? Ich lese Zeitung ( nein nicht die Bild, auch wenn es in Ihren Weltbild passt) auf der Arbeit….und nun kommt es beim Frühstück , auf der Arbeit….verdammt wohin mit der Moral.
    Wo ist bitteschön die Würdelosigkeit? Sagen Sie mir wo? Ausser das Olaf dieses Projekt nicht gut heisst.
    Glaubensbrüder „retten“? Was bitteschön sind das für Äusserungen?

    Sie scheinen ein sehr sehr falsches Weltbild zu haben……
    Also sind alle die dieses Projekt nicht unterstützen falsch in diesen Beruf?
    Die Tag für Tag Ihren Dienst machen, nicht im Ehrenamt sind?
    @Alexander und Fritz, ich kann nur schmunzeln über Ihre Ansicht.
    Ich finde das Projekt ok…..oder bin ich jetzt auch falsch im Beruf weil ich Ihnen die Meinung gesagt bzw. geschrieben habe.
    Sicherlich der Conta von Olaf gegenüber Ihnen beiden nicht ganz nett, aber sorry, Ihre Antworten darauf da kann man auch nur mit dem Kopf schütteln.
    Hier sollte jeder das recht haben seine Meinung zu vertreten . Warum gehen Sie noch aus dem Haus, laufen Sie doch Gefahr das dieses jeder 2 macht.

  18. Frank Güttler on August 10th, 2016 15:52

    Ich arbeite für den ASB und möchte diese Frage gern beantworten:

    Der Wünschewagen wird wie im Artikel beschrieben mit ehrenamtlichen Mitarbeitern besetzt. Die Finanzierung des Projektes erfolgt über Spenden und ermöglicht somit das die Fahrt für die Patienten kostenfrei ist.
    Schaut doch mal unter http://www.ASB.de rein, dort steht alles nochmal genau beschrieben und dort kann man auch sofort mithelfen.

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