ADAC lobt ehrenamtliche Retter des DRK-Aichwald


48 Einsatzkräfte des Roten Kreuz sorgten am Rennwochenende für die Sicherheit der Zuschauer und Rennfahrer

Aichwald (DRK) – Letztes Wochenende war Aichwald wieder Austragungsort für das internationale 49. ADAC-Motocross-Rennen. 48 Einsatzkräfte des DRK sorgten für Sicherheit.

Mehrere Tausend Zuschauer besuchten an beiden Tagen die Veranstaltung. Während die Zuschauer spannende Rennen, spektakuläre Sprünge und schnelle Rundenzeiten erlebten, waren die Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes im Dauereinsatz. An allen kritischen Stellen der Rennstrecke standen Helfer bereit, um im Notfall schnell Hilfe leisten zu können. Auch waren jeden Abend sechs Einsatzkräfte am Festzelt parat um im Notfall schnell und professionell Hilfe leisten zu können.

Die Bilanz nach dem Rennwochenende: Insgesamt 38 Personen wurden von den Helfern des Deutschen Roten Kreuz behandelt – weniger als im Vorjahr. Laut dem DRK-Einsatzleiter, Peter Pfleiderer, hat sich in diesem Jahr der Schwerpunkt in Richtung der Rennteilnehmer verschoben. Wurden in den letzten Jahren mehr Zuschauer medizinisch versorgt, waren es in diesem Jahr mehr Rennfahrer. Zudem wurden 17 Notfälle im Festzelt registriert. Hier handelte es sich vor allem um Schnittverletzungen und Kreislaufkollapse. „Erfreulicherweise hatten wir an beiden Abenden nur zwei stark alkoholisierte Jugendliche!“ fügt der stellvertretende Bereitschaftsleiter aus Aichwald, Sascha Heidenreich, an. Pfleiderer: „Angesichts der vielen Zuschauer und der Gefahr für die Rennfahrer fällt die Einsatzbilanz sehr positiv aus!“

Das Spektrum der medizinischen Hilfeleistungen reichte von der Behandlung mehrerer verunglückter Rennfahrer bis hin zur Versorgung von Kreislaufzusammenbrüchen. In den eigens errichteten Behandlungszelten wurde die Erstversorgung der Verunglückten vorgenommen. „Bei den Behandlungszelten des DRK handelt es sich um kleine Operationssäle. Kleinere Verletzungen werden von den Ärzten ambulant behandelt; so können die Rennfahrer sofort wieder auf die Strecke!“, gibt der leitende Rennarzt Dr. Jürgen Haas an.

Am oberen Medical Center war auch die Einsatzzentrale des DRK untergebracht. Von dort aus wurden alle Rettungsmaßnahmen auf und neben der Rennstrecke koordiniert. Gründliche Untersuchungen und die Versorgung von sehr schweren Verletzungen wurden im Krankenhaus vorgenommen – dafür standen am Rennwochenende drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Verfügung.

Dank für eine tolle Leistung

In seiner Abschlussrede überbrachte der leitende Rennarzt, Dr. Jürgen Haas erneut das Lob des ADAC und des Veranstalters für die ehrenamtlich tätigen Rettungskräfte.

„Die sanitätsdienstliche Betreuung dieser Motocross Veranstaltung ist einmalig in Deutschland und sucht im Rennsport seinesgleichen. Einen derartigen reibungslosen und professionellen Ablauf erlebe ich nur in Aichwald!“ lobt der Sportkommissar des ADAC, Olaf Noack, die Rotkreuzler.

Auch Rennleiter Andy Fischer, vom MSC Aichwald, ist von den Rettern begeistert: „Alles funktioniert reibungslos, schnell und professionell“

„Die Zusammenarbeit zwischen den ehrenamtlichen Helfern, den Ärzten, dem Rettungsdienst und dem MSC-Aichwald hat hervorragend geklappt“, so die Bilanz von Iris Reichle, der Organisatorin des Aichwalder DRK-Großeinsatzes.

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