30 neue Defis für die DRF


Corpuls3Stuttgart (DRF) – Die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. und ihre Partner im TEAM DRF haben 30 neue Defibrillations- und Monitoringgeräte für ihre Luftrettungszentren bestellt. Nach umfangreichen Tests hatten sich die Luftretter für das System corpuls3 der Firma GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH aus Kaufering entschieden.

Am DRF-Luftrettungszentrum Stuttgart übergab Günter Stemple,Vorsitzender Geschäftsführer bei GS, das erste Gerät Dr. Jörg Braun, Ärztlicher Leiter der DRF. Das neue System ersetzt zwei bisher eingesetzte Geräte: einen Defibrillator/Schrittmacher mit Monitor sowie ein Patientenüberwachungsgerät. Der corpuls3 bietet hier den Vorteil, dass er in drei Module geteilt werden kann, die per Funk miteinander kommunizieren. Dadurch ist es möglich, das Gerät den jeweiligen Einsatzanforderungen anzupassen. Das modulare System hilft zugleich,  Platz und Gewicht zu sparen.

DRF Corpuls3 im EinsatzFür Dr. Jörg Braun liegen die Vorteile auf der Hand: „Ein Verletzter wird von der Feuerwehr aus einem zerstörten Fahrzeug befreit. Es ist eng, schweres Gerät wird eingesetzt. Hier gibt uns der corpuls3 die Möglichkeit, am Patienten eine kleine Messeinheit anzubringen und den Monitor des Gerätes abzutrennen. Die Daten werden per Funk übertragen, der Notarzt hat die Möglichkeit, den Patienten lückenlos zu überwachen, ohne dass beispielsweise Kabel im Weg sind.“ Neben der Flexibilität im Einsatz sprach für Corpuls, dass GS bereits Halterungen mit Zulassung für die Luftfahrt liefern kann.

(Fotos: Corpuls (oben) DRF (unten))

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