3. Akut in Bremen: Organisatoren mit Resonanz zufrieden


Bremen (pm) – Ein anspruchsvolles, stark praxisorientiertes Programm, gut besuchte Vorträge, Workshops und spektakuläre Aktionen: Das Fazit der Organisatoren nach dem Schluss der diesjährigen Kongressmesse „Akut – Deutsches Forum Notfallmedizin & Rettung“ in der Messe Bremen fiel zufrieden aus.

„Die Teilnehmer konnten wirklich eine Menge Tipps und Anregungen mit nach Hause nehmen“, sagte Professor Dr. Peter Tonner, Tagungspräsident und Notfallmediziner am Klinikum Links der Weser, am Montag. Insgesamt besuchten 2112 Notfallmediziner, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, Rettungsdiensten und Feuerwehr sowie Katastrophenspezialisten die rund 60 Veranstaltungen am Freitag und Samstag. Damit lag die Teilnehmerzahl leicht über dem Niveau der 2. Akut im Jahr 2010.

Insbesondere aktuelle Themen wie Konsequenzen neuer Antriebstechnologien und alternativer Energieerzeugung für Rettungseinsätze seien sehr gut angenommen worden, sagte Tonner. Dabei wurden Unfälle in Biogasanlagen und mit Fahrzeugen thematisiert, die mit Strom oder Gas betrieben werden. „Solche Unfälle nehmen mit der Zahl der Anlagen und alternativ angetriebener Fahrzeuge zu – und damit die Anforderungen an die Retter. Und das gilt auch für den Ausbau der Offshore-Windkraftenergie“, so Tonner. So sei kein Zufall, dass nicht nur die entsprechende Vortragssitzung, sondern auch die praktische Demonstration eines Offshore-Luftrettungseinsatzes am Samstag auf großes Publikumsinteresse gestoßen sei.

Parallel zur 3. Akut fanden in den Hallen der Messe Bremen diesmal die von dem Unternehmen Weber Hydraulik veranstalteten „Rescue Days“ statt. Diese weltweit größte Ausbildungsveranstaltung in technischer Rettung und Hilfeleistung durch Feuerwehren lockte Teilnehmer aus rund 20 Nationen an. Akut-Besucher konnten bei den „Rescue Days“ kostenlos zuschauen.

„Diese auf Praxis konzentrierte Veranstaltung war eine sehr gute Ergänzung zu unserer Kongressmesse“, sagte die Projektleiterin bei der Messe Bremen, Kordula Grimm.

(Foto: Michael Rüffer)

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?