14. RETTmobil: Aktuelle Themen aus dem Rettungsdienst


Fulda (pm) – Neue Rekorde kündigen die Veranstalter der 14. RETTmobil (Fulda) für den 14. bis 16. Mai 2014 an. Erstmals werden sich über 480 Aussteller aus 19 Nationen in 20 Hallen dem Fachpublikum präsentieren. Die RETTmobil habe sich damit als „europäische Leitmesse für Rettung und Mobilität“ etabliert.

Stolz darauf ist der ideelle Träger der Messe, die Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken-und Rettungsfahrzeugen (IKR). Vorsitzender Manfred Hommel rechnet in diesem Jahr mit größeren Besucherzahlen aus den europäischen Nachbarländern sowie Asien.

Hommel würdigte am Mittwoch (25.03.2014) vor der Presse die tatkräftige Unterstützung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), ohne den es die RETTmobil nicht gebe. Seit 2012 bestehe eine engere Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren.

Kampagne: „112 Feuerwehr – Willkommen bei uns“

Der DFV konzentriert sich in diesem Jahr auf die Themen Notfallsanitäter und Mitgliederwerbung. DFV-Präsident Hans-Peter Kröger erinnerte daran, dass eine zentrale Zukunftsaufgabe die Mitgliederwerbung sei. Die Kommunikationskampagne „112 Feuerwehr – Willkommen bei uns“ wolle vor allem Menschen mit Migrationshintergrund über das Feuerwehrsystem informieren.

Auf den Weg zu neuen Ufern sei die RETTmobil 2014, unterstrich Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienstes. Als Schirmherr wird von Brandenstein-Zeppelin die Messe am 14. Mai eröffnen. Bei der Leitmesse könne man spüren, dass Helfen Freude mache, und junge Menschen für die Arbeit im Rettungsdienst begeistern.

Auch bei der 14. RETTmobil ist die Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren im Rettungsdienst (AG FReDi) präsent. Jörg Wackerhahn, Sprecher der Initiative, berichtete, dass die AG während der RETTmobil die Themen Qualitätsmanagement im Rettungsdienst, Transport von schwergewichtigen Patienten oder Simulation in der Patientenversorgung als Fortbildungen anbieten werde.

Insgesamt wird es in diesem Jahr auf der RETTmobil zehn Fortbildungsblöcke, zehn Workshops und drei Themen beim Messeforum geben, informierte Professor Dr. Peter Sefrin, der wissenschaftliche Leiter der Veranstaltung. Unter anderem geht es um den Sanitätseinsatz bei Großveranstaltungen, die notfallmedizinische Versorgung in Offshore-Windanlagen, Wasserrettung und spezielle Patientengruppen wie alte, behinderte und übergewichtige Personen.

Weitere Informationen zur 14. RETTmobil sind unter www.rettmobil.com zu finden.

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