11. RETTmobil: Programm liegt vor


Plakat der 11. RETTmobil. Grafik: Messe FuldaFulda (rd.de) – Über 390 Aussteller, davon 41 Firmen aus 16 Nationen – so viele wie nie zuvor – werden sich bei der 11. RETTmobil vom 11. bis 13. Mai 2011 in Fulda präsentieren. Dies sei ein neuer Rekord, teilten am Freitag die Veranstalter im Rahmen einer Pressekonferenz mit. Darüber hinaus wurden Details des Veranstaltungsprogramms bekannt.

Von „beeindruckenden Zahlen“ sprach Manfred Hommel, Vorsitzender der „Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen“ (IKR), die das Konzept bestätigten. Die IKR ist der ideelle Träger des Events, zu dem über 20.000 Fachbesucher erwartet werden.

Auch die 11. RETTmobil wird wieder aus Fachmesse, Fortbildungsangeboten und „erlebter Mobilität“ bestehen. Das Land Hessen und die Stadt Fulda böten eine einmalige Infrastruktur für das Messekonzept. Fulda stehe wieder für drei Tage im Mittelpunkt der gesamten Rettungsbranche, sagten die Veranstalter.

Fester Bestandteil der RETTmobil ist schon seit Jahren das Fortbildungsevent. Dessen wissenschaftlicher Leiter, Professor Dr. Peter Sefrin, betonte, dass dieser Kongress inzwischen hohen Stellenwert besitze, in der Fachwelt anerkennt sei und eine gute Möglichkeit des interdisziplinären Austauschs biete.  Der Kongress zeichne sich durch die Nähe zwischen Rettungsmedizin und Rettungstechnik aus.

Während der 11. RETTmobil gibt es zwölf Workshops. Dazu kommen sechs Module der medizinisch-technischen Fortbildung. Eine besondere Attraktion ist das Seminar samt praktischen Übungen zu den Themen „Einsatzfahren mit Sondersignal“ und „Einsatz von mechanischen Geräten bei der Reanimation“. Neu ist auch ein realitätsnahes Simulationstraining der Versorgung von Notfallpatienten in einem Rettungswagen.

Die Fuldaer Feuerwehr habe ein umfangreiches Aktionsprogramm vorbereitet, berichtete deren Leiter Thomas Hinz. Dabei handle es sich unter anderem um alpine Rettungsvorführungen unter Leitung erfahrener internationaler Bergretter und um die Vorführung eines Real-Crashs mit medizinisch-technischer Rettung. In präparierten Fahrzeugen werden echte Unfallszenarien nachgestellt. Die Bundeswehr wird mit ihren medizinischen Komponenten taktische Einsatzübungen durchführen.

Gezeigt werden unter anderem Panzer und Mehrzweck-Radfahrzeuge als Transportmittel für Verwundete als beweglicher Arzttrupp. Die DRF-Luftrettung präsentiert einen ausgestatteten Rettungshubschrauber.

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