11. RETTmobil beginnt heute


Luftbild der RETTmobil. Foto: M. RüfferFulda (rd.de) – Heute öffnet in Fulda die 11. RETTmobil ihre Tore. Die Initiatoren versprechen nicht nur neue Rekordzahlen, sondern erneut auch viel Praxisbezug. Neben Vorführungen haben die Besucher bis Freitag, 13. Mai 2011, vielfältige Gelegenheit, sich fortzubilden und über neue Produkte zu informieren.

Sollte eintreten, was die Organisatoren versprechen, dürfte auch die 11. RETTmobil wieder eine Veranstaltung der Rekordzahlen werden. Mit mehr als 20.000 Besuchern und über 400 Ausstellern zeichnete sich schon rund sechs Wochen vor der Eröffnung ab, dass die Ergebnisse der Vorjahre übertroffen werden.

Dass dies in dieser Form nicht unbedingt zu erwarten gewesen ist, machte kürzlich auch Manfred Hommel, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen (IKR) – dem ideellen Träger der RETTmobil – deutlich. „2009 sowie 2010 waren für uns und unsere Branche außerordentlich schwierige Jahre“, räumte Hommel ein.

45 Aussteller aus 16 Ländern

Im Frühjahr 2011 scheint sich die Situation deutlich aufgeheitert zu haben. Erfreulich aus Sicht der Veranstalter und Organisatoren ist zum Beispiel das große internationale Interesse an der Veranstaltung. Die Besucher können mit 45 Ausstellern aus 16 Ländern rechnen, darunter die USA, Großbritannien sowie Unternehmen aus den skandinavischen und Benelux-Staaten.

Beibehalten wird der bewährte Dreiklang, bestehend aus Messe, Workshops sowie Fortbildungen. So können sich die Fachbesucher nicht nur über Produktinnovationen und Dienstleistungen informieren, sondern auch neue Erkenntnisse rund um das Rettungswesen und den Katastrophenschutz gewinnen. Einige der Veranstaltungen waren allerdings schon Wochen vor Messebeginn ausgebucht.

Ohne Voranmeldung können Besucher aber neben der Ausstellung auch zahlreiche Vorführungen besuchen, die geplant sind. Die Bundeswehr hat beispielsweise angekündigt, mit Spezialfahrzeugen den Offroad-Parcours zu befahren. Und die Feuerwehr Fulda wird – wie jedes Jahr – neue Gerätetechnik vorstellen.

Ein Höhepunkt dürfte unter anderem ein Vergleich der Vorgehensweise von Höhen- und Bergrettung sein. Zu diesem Zweck habe man die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Gießen (Hessen) und den Bergrettungsdienst Tirol aus Österreich eingeladen, teilte Fuldas Feuerwehrchef Thomas Hinz mit. Die Vorführungen werden an einem 7,50 Meter hohen Kletterturm erfolgen. Auch ein „Publikumsklettern“ ist geplant, teilte die Firma Rocksnake mit.

Wettkämpfe und Vorführungen

S-Cut aus Schweden lädt die Besucher zu einem Wettkampf auf seinem Stand ein. Aufgabe: Wer kann am schnellsten mit dem Rettungsmesser S-Cut einen Patienten befreien? Wer sich der Aufgabe stellen möchte, hat hierzu sowohl am Mittwoch als auch Donnerstag zwischen 14 und 15 Uhr Gelegenheit (Freigelände zwischen Halle G und H).

Darüber hinaus wird an den beiden Tagen jeweils um 15 Uhr ein Stuntteam einen realitätsnahen Unfall inszenieren, der dann als öffentliche Übung gemeinsam von Feuerwehr und SEG Fulda bewältigt wird. Da es sich bei dem Unfallfahrzeug um einen Kleinbus mit sieben Insassen handeln wird, ist von einem MANV-Szenario auszugehen.

In Zusammenarbeit  mit der Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren (AGBF) findet am heutigen Mittwoch, 11. Mai, um 17 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Spezialleistungen im Rettungsdienst“ statt. Vertreter des Rettungsdienstes, der Feuerwehr, der Krankenkassen, Ausbauhersteller sowie Mediziner diskutieren über neue Herausforderungen wie Schwerlast- und Intensivtransporte sowie Möglichkeiten, diese zu meistern. Veranstaltungsort ist das Messe-Restaurant.

Neu in diesem Jahr ist ein Shuttle-Service, der Messe-Besucher kostenlos vom Hauptbahnhof zum Messegelände bringt. Darüber hinaus stehen 2000 kostenlose Parkplätze im direkten Umfeld der Messe zur Verfügung.

7 Responses to “11. RETTmobil beginnt heute”

  1. Tom B. on Mai 11th, 2011 07:04

    Ich finde die Tage immer unpassend für Leute die z.B noch zur Schule gehen und aus Berlin kommen.

  2. Frank on Mai 11th, 2011 16:52

    Hallo Tom, dann hast Du Pech gehabt! Ich nehme mir, wie sicherlich viele Besucher auch, extra Urlaub und fahre auch mal geschmeidig über 300 Kilometer. Setz es von der Steuer ab, genieße die Zeit und hör das Heulen auf 🙂

  3. Chris on Mai 11th, 2011 17:24

    Ist schon bisschen unschön aber kann man nix machen. Ich hab keine 50km zu fahren von daher geht der Besuch auch gut am Nachmittag mit ner Freikarte. 😉

  4. ASBRettSan on Mai 11th, 2011 20:47

    Ja, Rettmobil ist etwas, dass muss man(n) sich antun. Egal wo es ist. 🙂

  5. Chris on Mai 12th, 2011 10:35

    Naajaa sooooo unbedingt antun ja nu auch nicht. Vorallem wenn ich da xxxx Km entfernt wohnen würde, würd ich mir das stark überlegen.

  6. charlie-zulu on Mai 12th, 2011 13:14

    ..und egal was, bloß nicht den Melder vergessen! Man könnte sich sonst lächerlich machen! 😀

  7. Chris on Mai 13th, 2011 20:46

    …ohne Melder fühl ich mich soooo nackt. ;D

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