10. RETTmobil startet heute


Foto: Michael RüfferFulda (IKR) – Heute um 9 Uhr öffnet die 10. RETTmobil in Fulda ihre Tore. Bis zum Freitag, 7. Mai, haben Interessierte Gelegenheit, sich über neue Produkte und Dienstleistungen rund um das Rettungswesen zu informieren. Über 20.000 Besucher und mehr als 350 Aussteller werden erwartet.

Das  internationale Forum ist erneut Treffpunkt für alle haupt-  und ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus Rettungsorganisationen und Feuerwehren, für ihre Fach- und Führungskräfte sowie für Anwender und Entscheidungsträger aus Ministerien, Kommunen und Verbänden.

Die Messe Galerie Fulda mit gut 70.000 Quadratmeter Gesamtfläche verfügt über  13 Leichtbauhallen, ein großes Freigelände und einen  Off-Road-Bereich. Auf der RETTmobil  vertreten sind die namhaften Hersteller von Kranken-  und Rettungsfahrzeugen, renommierte Aussteller aus den Bereichen Fahrzeugausrüstungen, Notfallmedizin, Bekleidung und Funktechnik, Verlage, Fachverbände, Hilfsorganisationen und viele mit der Gesamtthematik befassten Branchen. „Alles deutet darauf hin, dass auch die 10. RETTmobil ihrem hervorragenden Ruf als unentbehrliche Plattform für Innovation, Sicherheit, Qualität, Kompetenz und Weiterbildung gerecht werden wird“, freut sich Messe-Chef Dieter Udolph.

Das Erfolgsrezept der RETTmobil, deren ideeller Träger die Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen e.V. (IKR) ist,  gründet von Anfang an auf drei Säulen: Fachmesse, Fortbildung und Mobilität. Zum Thema Fortbildung werden medizinisch-rettungsdienstliche Veranstaltungen und Workshops angeboten. 43 namhafte Referenten informieren „Aus der Praxis  – für die Praxis“.  Angeboten werden fünf Themenblöcke: Kindernotfälle, Atemwegsmanagement, Massenanfall von Verletzten/Erkrankten, Traumamanagement und Großschadenslagen.  Das Deutsche Rote Kreuz lädt in seinem neuen Simulator ein, in dem „Notfallpatienten“ realistisch versorgt und transportiert werden können. Bei all den zahlreichen Veranstaltungen werden Rettungstechnik und Notfallmedizin in ihren verschiedenen  Facetten dargestellt.

Der  Charakter der Leitmesse wird  wesentlich  von Mobilität bestimmt: Sie  wird anfassbar und erlebbar bei Vorführungen und Übungen. Haupt- und Ehrenamtliche aus Hilfsorganisationen und Feuerwehren, Mitglieder des Technischen Hilfswerks, der Polizei, der Bundeswehr und vieler weiterer Organisationen werden ihr Können zeigen.  Dazu bietet das Freigelände mit Off-Road-Park und integrierter Teststrecke gute Bedingungen. Hier können alle Interessenten Mobilität bei Testrunden mit neuester Fahrzeug- und Rettungstechnik erleben.

Die RETTmobil 2010 ist erneut auch eine Herausforderung für die Feuerwehr Fulda, die ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm – teilweise auch zum Mitmachen – vorbereitet hat. Das Schwerpunktthema lautet: „Vermeidung von Eigenunfällen auf Einsatzfahrzeugen“. 

Ein Jubiläum feiert nicht nur die Leitmesse, sondern auch die Interessengemeinschaft der Hersteller von  Kranken- und Rettungsfahrzeugen (IKR ), die  vor zehn Jahren gegründet wurde.  Beeindruckende Zahlen belegen die einmalige Erfolgsgeschichte der RETTmobil. Während im Startjahr 2001  63 Aussteller und 3500 Fachbesucher gezählt wurden, werden zum Jubiläum über 350 Aussteller und – wie schon in 2008 und 2009 – über 20.000 Besucher erwartet. In diesem Jahr werden Aussteller unter anderem aus Italien, den Niederlanden, Großbritannien, USA, Finnland, Polen,  Österreich, Schweiz, Slowenien, Spanien,  Tschechien, Türkei, Kanada und Schweden erwartet.

Die 10. RETTmobil, die von der Messe Fulda GmbH vorbereitet und durchgeführt wird,  ist an den drei Tagen von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Petra Dehler-Udolph und Dieter Udolph von der Geschäftsführung der GmbH weisen darauf hin, dass sich die Zahl der kostenlosen Besucherparkplätze um 300 auf 2000 erhöht habe . Umsonst gibt es auch den Ausstellungskatalog. Der Eintrittspreis beträgt wie immer zehn Euro. Allen, die mit dem Zug nach Fulda kommen, wird ein kostenloser, stündlicher Bustransfer vom Bahnhof zur Messe  Galerie und zurück angeboten.

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